Das weinen der Kinder

Das weinen der Kinder

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Sep 20, 2014
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Fiction
Mystery
Gedanken verloren lag ich auf meinem Bett und dachte fieberhaft nach, wie ich hier heraus komme. Aus diesem Leben. Aus meinen Problemen. Aus dieser Familie. Ich heiße Antonia bin 15 Jahre alt und habe vier kleinere Geschwister. Meine Eltern verlangen viel von mir. "Zu viel für ein Mädchen in dieser Verfassung", meint meine Psychologin. Meine Verfassung? Ahja, ich bin zu einer kleinen Kämpferin erzogen worden, denn ich hatte nie wirklich Freunde. Bis zu dem Tag als ich Magersüchtig wurde. Dann kam das Ritzen & meine Selbstmordgedanken. Aber ich war zu feige für das. Momentan sind meine Noten, Perfektion & mein 'Freund' das was ich will. Naja, wenn da nicht meine Eltern wären, die mir das Leben so schwer machen. Mein Vater ist Alkohliger & meine Mutter arbeitet in einer Bar nachts. Wenn ich sie sehe, streiten sich meine Eltern oder sie ignoriert mich. Sie hasst mich, weil ich sozusagen ein Unfall bei der Verhütung war & ich ihr zu anstrengend bin.
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"Sie waren gemeinsam in den Strömen dieser Welt und stürzten einsam von den Klippen dieser Welt." Da stand er nun vor mir. Schmerz spiegelte sich in unseren Augen wider. Wir hatten verloren. Wir hatten uns selbst verloren. Wann war das nur geschehen? Wie kam es nur dazu? Jeder Atemzug wurde zur Last. "Lass uns abhauen. Jetzt. Sofort. Lass uns gemeinsam glücklich werden Hira. Lass uns unser Leben selber gestalten. Lass uns gehen Hira. Ganz weit weg." Ich musste schlucken. Wie gern hätte ich meine Hand in seine gelegt und ihm signalisiert, dass ich wollte, doch es ging nicht. Wenn ich einen einzigen Schritt auf ihn zugehen würde, ihm meine Hand reichen würde, dann würde er mehrere Schritte in meine Richtung tun und wir würden beide in die Schlucht vor uns fallen. In die Schlucht, die nur wir beide sahen. In die Schlucht, die nur in unseren Gedanken existierte. In die Schlucht, die nur wir sahen, die nur wir spürten, von dessen Existenz nur wir wussten. In die Schlucht des Verrates, der Trauer, des Schmerzes. Und in die Schlucht der Liebe. Ich schüttelte nur meinen Kopf und hielt meine Tränen, so gut wie es ging, zurück. "Es geht nicht. Ich habe es ihnen versprochen. Es tut mir leid", hauchte ich, worauf er langsam seine Hand sinken ließ. Und somit verlor ich meine letzte Chance, um glücklich zu werden. Meine letzte Chance um wieder leben zu können. Doch ich war nun einmal zum Scheitern verurteilt. Offizieller Start: 16.03.2016 Offizielles Ende: 26.03.2018 Cover by: aromanslastwords

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