Nachdem ihre Eltern sie wie ein kaputtes Möbelstück aussortiert haben, findet sich die siebzehnjährige Maja in der sterilen Isolation der Wohngruppe wieder. Zwischen emotionslosen Diagnosen und dem dumpfen Takt des Klinikalltags kämpft sie gegen eine innere Leere, die sie langsam von innen heraus auffrisst. Während die Welt um sie herum nach Fortschritt und „Normalität" verlangt, versteckt sich Maja hinter dicken Verbänden und dem Schweigen ihrer eigenen Geschichte. In einer Umgebung, die mehr aus Aktenzeichen als aus Mitgefühl besteht, wird jeder Atemzug zu einer schmerzhaften Erinnerung an ihre eigene Wertlosigkeit. Maja ist nicht mehr als ein verblassendes Echo in einem System, das sie längst aufgegeben hat, bevor ihr Kampf überhaupt richtig beginnen konnte.
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