Real
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WpMetadataNoticeLast published Thu, Dec 30, 2021
Hanna, sicher aufgewachsen ohne jegliche Sorgen, muss lernen dass ihre Melodramen, nicht das schlimmste im Leben eines Teenagers sein können. Unglückliche Zufälle führen dazu, dass sie unwissentlich mitten in eine Mord-Intrige rutscht. Jeder Schritt, der sie näher an den Knotenpunkt führt, führt zu weiteren Schnüren, bis sie feststellen muss, dass sie selber zum Faden geworden ist. Liebe und Tod sind eine gefährliche Mischung. Das muss Hanna auf die harte Weise herausfinden. Wenigsten weiß sie, dass das hier REAL ist. -§- Britta schenkte mir ein Lächeln. „Mach dir keine Sorgen" Sie strich mir über meinen Oberarm, bevor sie wieder zurück zu den anderen ging. Ohne sie war es still. Und kalt. Ich fröstelte und verschränkte die Arme. Alles was ich hatte machen wollen, herausfinden wo Nicola war, was es mit den Morden auf sich hatte, hatte sich in Luft aufgelöst. Ich war verwirrt. So verwirrt. Meine Gefühle schlugen Purzelbäume und ich wusste nicht mehr welche echt waren und welche Einbildung. So lange war ich mir sicher gewesen, dass ich verliebt war. Dass es echte Liebe war. Liebe, die ein Leben lang dauerte. Die eine war. Ein Lächeln, eine Träne, ein Wort, hatten diese Gefühle zerstört. -§-
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Cold Fire

Als ich in der neunten Klasse war vernahm ich von meinen Mitschülern, mit den ich nur sehr wenig zu tun hatte, ein Gerücht, dass in der Oberstufe eine Gruppe von Jungs die Schule regierte. Sie regierten sie nicht wie ein Direktor, doch sie waren berüchtigt für ihre gewalttätigen Handlungen. Ich fand es faszinierend, aber nicht mehr, denn ich fühlte mich sicher. Sicherheit und Unscheinbarkeit waren meine größten Stärken, so schmuggelte ich mich durch die Schuljahre. Keine Freundin, ein niemand redete mit mir und das war auch gut so, dachte ich. Ich hatte ein Ziel, ein Vorstellung von meinem Leben und da war Liebe und Freundschaft nur hinderlig. Ich wollte niemals aus der Menge herausstechen, das war es was ich tat. Wie gesagt, als das Gerücht sich langsam verbreitete war es mir egal, denn ich fürchtete diese Jungs nicht. Ich fühlte mich sicher und vielleicht war es das, was mir zum Verhängnis werden sollte.

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