Auf einmal ist Keith überall. Sein Duft steigt mir in die Nase und ich meine die Berührung seines Körpers auf jedem Zentimeter meiner Haut brennen zu spüren. Unsere Beine sind ein einziger Knoten, doch ich bekomme gerade so viel geordnet, dass ich sein Knie zwischen meinen Beinen registriere. Er müsste es nur ein paar Zentimeter weiter in die Höhe schieben oder seine Hüfte ein kleines bisschen weiter senken, um das leichte Pochen, das in meiner Körpermitte langsam erwacht weiter anzufachen.
„Warum denn plötzlich so ruhig?", raunt Keith mir ins Ohr und lässt seine Lippen aufreizend über meine Ohrmuschel streifen.
Meine Kehle gleicht einer Wüste, als Keith seine Lippen zu meinem Hals wandern lässt, aber er berührt mich nicht. Sein heißer Atem auf meiner Haut ist alles, aber bei Weitem nicht genug. Voller Verzweiflung zapple ich unter seinem schweren Körper herum, versuche meine Arme zu befreien, weil ich Keith einfach berühren muss.
Dabei hebe ich meine Hüfte ein kleines Stück an. In dem Moment, als Keiths Härte auf meinen Unterleib drückt, breitet sich ein Feuerwerk von dort bis in meine Fingerspitzen aus.
Keith stöhnt erstickt an meinem Hals auf. Er zieht den Kopf zurück, nur um mir wenig später in die Augen zu sehen. Spätestens, was ich darin sehe, raubt mir den Atem.
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Endlich etwas Eigenes.
Ivy könnte glücklicher nicht sein, als sie endlich nach State College zieht, um ihr Studium an der Pennsylvania State University zu beginnen. Alles wird von nun an einfacher sein, da ist sie sich sicher. Aber Ivy hat die Rechnung ohne den verschlossenen Keith gemacht.
Sexy, arrogant und absolut nicht Ivys Typ, das ist ihr von Sekunde eins an klar. Denn Typen wie Keith kennt sie zu genüge. Nur blöd, dass der attraktive Student Ivy immer wieder überrascht und sie dazu zwingt, ihr Bild von Keith völlig neu zu überdenken.
Er ist und bleibt ein Rätsel mit unzähligen Geheimnissen.
Doch Ivy will ihn unbedingt verstehen, denn er beginnt ihr He
Dakota ist nach Aspen gekommen, um die Feiertage in aller Ruhe zu genießen und das vergangene Jahr mit all dem Stress und den herben Verlusten zu verarbeiten. Doch kaum ist sie nach einem grauenvollen Flug in dem Skiort angekommen, da erfährt sie, dass für die nächsten Tage ein Schneesturm angekündigt ist und sie sich dafür rüsten muss eingeschneit zu werden.
Gesagt, getan!
Eingedeckt mit Lebensmitteln und ausreichend Kerzen, um bei einem Stromausfall nicht im Dunkeln dazustehen, will sie sich gerade häuslich in dem Chalet einrichten, als plötzlich genau die Person vor ihr steht, die sie weit, weit weg gehofft hatte.
River Jennings!!
Und plötzlich sieht sich Dakota mit der Tatsache konfrontiert, eine Wohngemeinschaft mit des Teufels Zwilling bilden zu müssen.
Was tun? Freie Hotelzimmer gibt es keine mehr. Und der Flugverkehr wurde auch eingestellt.
Sie sitzt also mit dem ungebetenen Gast fest.
Nun heißt es sich so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen ohne einander an die Gurgel springen.