Never click suspicious links
Reminder: Wattpad will never ask for passwords, payment information, or other sensitive account security details.
Sein. Oder?

Sein. Oder?

  • WpView
    Reads 20
  • WpVote
    Votes 0
  • WpPart
    Parts 4
WpMetadataReadOngoing
WpMetadataNoticeLast published Mon, Jun 7, 2021
Angenommen du sitzt mit deinen 21 Jahren vor deinem Computer und du bekommst es einfach nicht auf die Reihe deinen lang ersehnten Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen. All das, was dir widerfährt erinnert dich an einen Grauton, den du in vergangenen Jahren für deine Zeichnungen benutzt hast. Die Uhr neben dir zeigt 17:25 Uhr an und das Einzige, das dir in den Sinn kommt, ist eine von dir erschaffene Ansicht auf Dinge, die du erlebt hast. Du möchtest aus der Menge stechen und endlich gesehen werden. Also entscheidest du dich dazu, deine Erfahrungen und Theorien in Worte zu fassen, um sie der Welt zu zeigen... Stress verbreitet sich in deinem gesamten Körper. Du spürst den Druck sogar in deinen Fingerspitzen. Am schlimmsten ist das Gefühl in der Brust, das dir fast deine Adern abschnürt. Du möchtest keine Romanze oder Fiktion verfassen, sondern die knallharte Wahrheit auf den Punkt bringen. Naja, zumindest mit ein wenig Umschreibung, nur fürs Verständnis. Selbst die Verwirrung ist hin und wieder verwirrt. Manch Geschriebenes, wenn man sich seiner eigenen Tiefe hingibt und dem nicht mehr entfliehen möchte, kann ganz schön gefährlich werden. Vor allem, wenn sich die eigene Traumwelt durch reichlich Fantasie zu einem einzigen Albtraum nach außen hin entwickelt. Eine Traumwelt im wahrsten Sinne des Wortes, die einen von der "realen" Welt abschotten kann. Nun stellt sich die Frage außerhalb der eigenen Traumvorstellung - Sein, oder? "Schlussendlich geht es doch darum, sich nicht mit anderen zu vergleichen und schon gar nicht zu beurteilen. Diese zwei Verben, vergleichen und beurteilen, sind mächtiger, als ich dachte." Inspiriert von William Shakespeares Zitat „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage" aus der Tragödie Hamlet, Prinz von Dänemark, 3. Aufzug, 1. Szene. Dieses Zitat hat eine ehemalige Mitschülerin erwähnt, als ich die Klasse betrat und ihre Frage mit den Worten "Sein, oder?" beantwortet habe.
All Rights Reserved
#2
weltbild
WpChevronRight
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Kleine Schritte, große Welt
  • Falling like blood
  • Nur das Pure Böse?
  • Mina
  • Lucifer's Badboy
  • Blind Music
  • The Clock Of Time
  • Klette x Nerv Alles ist gut solange du wild bist
  • Torheit schützt vor Liebe nicht
  • Alec ~ My new Neighbour!? #Pessi-Award2019

Was bleibt, wenn der Mensch, der einen gehalten hat, plötzlich nicht mehr da ist? J. schreibt. Weil Reden zu schwer ist. Weil Worte im Kopf kreisen, aber selten den Weg nach draußen finden. Weil es Orte gibt, an denen Schmerz leiser ist, wenn man ihn auf Papier bannen kann. Seit dem Tag, an dem alles auseinandergebrochen ist, versucht J., die Reste zusammenzuhalten: von einem Alltag, der nie einfach war, und von einem Gefühl, das einst wie Sicherheit war - und jetzt wie Leere brennt. Die Welt um J. ist zu laut, zu grell, zu unbeständig. Routinen geben Halt, aber sie zerfallen. Reize prasseln ein. Begegnungen überfordern. Und tief drinnen arbeitet ein Schmerz, der sich nicht erklären lässt. Nur fühlen. Denn der Mensch, der einst sagte: „Ich mag, wie du bist." - ist fort. Ohne Ankündigung. Ohne Erklärung. Und mit diesem Weggang fällt auch J.s inneres Gleichgewicht in sich zusammen. Zwischen funktionierendem Außen und stillem Zusammenbruch entstehen Einträge, die tiefer blicken lassen als jedes Gespräch. Über Momente, in denen selbst Atmen schwerfällt. Über Nächte, die nur auszuhalten sind, wenn die Gedanken sortiert werden - in Zeilen, in Mustern, in Wiederholungen. Und über die stille Hoffnung, dass es irgendwo jemanden gibt, der nicht fragt, sondern bleibt. Als dann jemand Neues auftaucht, leise, vorsichtig, ohne zu drängen - verändert sich etwas. Nicht plötzlich. Nicht mit einem Knall. Sondern mit einem Blick, der nicht zu viel will. Einer Berührung, die nicht schreckt. Einem „Hallo", das kein Verlangen, sondern Respekt bedeutet. Und so beginnt eine neue Geschichte - mitten im Chaos. Zart. Unerwartet. Ehrlich. Ein leiser, erschütternd ehrlicher Roman über das Alleinsein, das Überleben im täglichen Lärm, über unsichtbare Zusammenbrüche - und über das kleine Wunder, das geschieht, wenn ein Mensch nicht versucht, zu reparieren, sondern einfach da ist

More details
WpActionLinkContent Guidelines