Red Ice Storm

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Jan 17, 2021
Familie..., jeder kennt dieses Wort doch, was verstehst du darunter? Zusammenhalt, Liebe, Geborgenheit und Vertrauen? So sagte man es mir jedenfalls auch, jedoch ist meine sogenannte Familie eine andere. Mein Vater, sagt zu ihnen Familie, weil sie ihn Vertrauen und ihn bis zum letzten Atemzug beschützen würden, aber dies war nie meine Familie. Dies alles sind nur eklige Ratten, die mein Vater von der Straße aufsammelte und manipulierte wie ein wahnsinniger Herrscher. Ich lebte also in einer Kriminellen Organisation ... noch besser die Mafia meines Vaters. Ich, der unerwünschte und verachtete Sohn muss also zwischen Hass, Gewalt und Mord leben. Nein, ich werde mein Schicksal selbst in die Hand nehmen!
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#513
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Ich war nie das naive Mädchen, das an Märchen glaubte. Schon früh hatte ich gelernt, dass hinter jedem Lächeln ein Messer stecken kann, dass Nähe gefährlich und Liebe ein Trugbild ist - vor allem, wenn man in einer Welt aufwächst, in der Macht, Geld und Geheimnisse wichtiger sind als Vertrauen. Meine Eltern, Isabel und Antonio, waren erfolgreiche Geschäftsleute. Erfolgreich - aber nicht sauber. Sie sprachen nie darüber, was sie wirklich taten, aber ich wusste immer, dass es dunkler war, als sie mich glauben lassen wollten. Und dann kam er: Enzo. Dunkel, kalt, unberechenbar. Ein Mann, der alles verlor, was ihm gehörte - wegen ihnen. Und um sich zu rächen, nahm er das Einzige, von dem sie dachten, dass es sicher sei: mich. Ich hätte ihn hassen sollen. Ich tat es. Seine Blicke, seine Worte, seine Nähe - all das brachte mich an meine Grenzen. Doch je länger ich in seiner Welt gefangen war, desto mehr verschwammen diese Grenzen. Zwischen Hass und Verlangen. Zwischen Angst und Faszination. Zwischen mir und dem Mann, der mein Gefängnis war... und vielleicht mein Verderben.

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