Prinzessin Gwendolyn

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WpMetadataNoticeÚltima publicación sáb, dic 4, 2021
Meine Welt war das beste Beispiel allen Übels. Die Ungerechtigkeit, die ich dank meines Vaters erleben musste, löste unermesslichen Hass in mir aus. An dem Tag, an dem mich der König, mein Vater, mit einem herrschsüchtigen Prinzen verheiraten wollte, floh ich und mir war nicht im geringsten bewusst, was ich damit anrichtete. Zwischen der Liebe meines Lebens, den Verpflichtungen, die ich als Thronerbin hatte und der Erkenntnis, wie falsch der Krieg zwischen meinem Volk und der Naturkler- einem Volk das angeblich die Hexerei beherrschten- war, war ich nun gezwungen eine Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung, die mich erschaudern lässt, wie der Herbstwind, der einem um die Ohren peitschte, wenn man auf den Mauern der Burg stand. Eine Entscheidung, die über die Zukunft all jener entschied, die auf Azriel und mich zählten und hofften, dass der Krieg nach etlichen Jahren beendet wird. Neben dieser angsteinflößender Aufgabe, deckte ich die dunkelsten Geheimnisse aus den verschlossen Schubladen, der Geschichte meiner Familie und der rätselhaften Tode meiner Schwester und meiner Mutter auf. Verbrechen, die sich mit keiner Erklärung dieser Welt entschuldigen ließen...
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𝕎𝕒𝕣𝕟𝕦𝕟𝕘: 𝐁𝐞𝐢 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐭𝐡𝐞𝐦𝐚𝐭𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐞 𝐃𝐞𝐩𝐫𝐞𝐬𝐬𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐦𝐨𝐫𝐝. Aylin lebt im Waisenhaus. Sie hat niemanden. Doch eines Tages erhält sie einen Brief. Erlebe mit, wie dieser Brief ihr ganzes Leben schlagartig verändert. Ist sie bereit dafür? Und noch viel wichtiger: Will sie das überhaupt? Es gibt Menschen, die verabscheuen einander. Dann gibt es noch welche, die immer sympathisch erscheinen, es aber keinesfalls sind und dann gibt es noch mich... Ich weiß nicht, wo man mich unserer Gesellschaft zuordnen kann. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass ich keinesfalls sympathisch erscheine. Und ich errege auch keine Aufmerksamkeit. Deswegen versteh ich auch nicht, wieso ich plötzlich wahrgenommen werde, obwohl ich die ganzen anderen Jahre doch auch nicht wahrgenommen wurde. 𝖳𝖾𝗑𝗍𝖺𝗎𝗌𝗌𝖼𝗁𝗇𝗂𝗍𝗍: Es war menschenleer. Niemand würde mich sehen, wenn ich springen würde. Niemand. Ich zweifelte kurz. Dann spürte ich, wie die Entschlossenheit und der Wunsch des Todes, des Glücks, Oberhand gewannen. Endlich zweifelte ich nicht mehr, nein. Ich fragte mich nur, was danach kommen würde. Was passierte nach dem Tod? Mit mir? Mit den Menschen hier? Ich würde es gleich herausfinden. Jetzt. Ich sprang vom Geländer. Fühlte, wie der Wind meine Haare verknotete. Spürte, wie sich meine Kleidung enger anfühlte. Es fühlte sich an, als würde ich fliegen. Ich genoss es. Genoss diesen Moment der Freiheit. Diesen Moment des Muts. Genoss diesen Flug. Angefangen: 10.06.2020 Beendet: 17.04.2021 *Diese Geschichte wurde geschrieben als ich noch jünger war, was man trotz mancher überarbeiteter Kapitel erkennen kann :)

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