Ein Cavalier hin und weg

Ein Cavalier hin und weg

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Der zweite Teil der Cavalier- Reihe. (Teil 1: Ein Cavalier zum Frühstück) "Ich sollte gehen. Tut mir leid." Erklärte sie mit gesenktem Blick und steuerte die Tür an. Sie sollte nicht gehen. Nicht so. Ruckartig griff ich nach ihrem Arm. Ich hatte nicht mal gemerkt, dass ich nach ihr gegriffen hatte. Erschrocken sah sie mich an. Und bevor ich wirklich realisierte, was ich tat, hatte ich mit meiner Hand nach ihrem Gesicht gegriffen und zog sie an mich. Ihr weicher Körper prallte gegen meinen. Sie schnappte nach Luft, sah mich an. Ich konnte es in ihren Augen sehen. Sie wollte das ich sie küsste. Es stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie wollte mich küssen. Unsere Lippen trafen sich hart und ich spürte wie etwas in mir explodierte. Ihre weichen Lippen, ihre weiche Haut unter meinen Fingern. Langsam schob ich meine Hand in ihren Nacken, fuhr mit der anderen über ihren Rücken und presste sie gierig an mich. Und spätestens jetzt wusste ich, dass ich absolut verloren war. Und das nur ihretwegen.
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Langsam hob er die Hand und lehnte sich etwas vor. Ich hielt die Luft an und musterte ihn. Er hielt erst kurz vor meinem Gesicht und strich mir eine Strähne hinter mein Ohr. Dann lehnte er sich vor. Mein Herz raste. Bebend holte ich Luft. Versuchte nicht zu ersticken. Mein Körper reagierte auf ihn. Heftig. Und ich schaffte es kaum mich zusammenzureißen. Unter keinen Umständen würde das, was mein bescheuertes Gehirn, sich ausmalte auch passieren. Dabei war er mir so nah und würde er mich küssen, würde ich mich nicht wehren. Selbst wenn ich es wollte, was ich nicht tat, würde ich es nicht können. Dafür war ich einfach nicht willensstark genug. Ich griff nach dem Champagnerglas und nahm einen großen Schluck. Mein Blick lag aber noch immer in Antons brennenden Augen. "Glaub mir, wärst du mit mir hier, würde ich dich keine Sekunde aus den Augen lassen."

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