Never fear the past

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Jan 4, 2025
„Ruby Smith, ich kenne dich! Und nein, damit meine ich nicht, seit unserem Kennenlernen. Ich kenne dich mein ganzes halbes beschissenes Leben lang und du hast mich nicht einmal bemerkt. Wie auch? Du warst ja nur bei meinem Bruder!", damit drehte er sich um und schlenderte zurück zum Bus. Ich war mehr als nur verwirrt. ~ Kurz nach einem tragischen Ereignis wird Ruby auf ein Internat geschickt. Natürlich nicht eigenwillig. Im Gegensatz zu ihren Eltern, die es als Chance sehen die Vergangenheit hinter sich zu lassen, sieht es Ruby als einzigste Katastrophe und keines Wegs als Chance! Sie meidet jegliche Zuneigung und Mitleid. Niemals hätte sie geglaubt, auch nur einer Person mehr zu trauen. Als sie schließlich auf Nico trifft, der merklich mehr Geheimnisse hat, als er zugeben möchte, ändern sich einige ihrer Ansichten. Auch, als er plötzlich eine Art Verbindung mit ihr zu scheinen hat, bezüglich ihres alten Lebens, lauern ihr immer mehr Überraschungen auf. Kann sie sich denn schließlich auch noch auf eine kleine Schwärmerei einlassen können? Wird sie sich ihrer Angst stellen? Ihre Größte Angst ist nämlich die Vergangenheit, denn die holt sie schneller ein, als erwartet.
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Nachdem ihre Eltern sie wie ein kaputtes Möbelstück aussortiert haben, findet sich die siebzehnjährige Maja in der sterilen Isolation der Wohngruppe wieder. Zwischen emotionslosen Diagnosen und dem dumpfen Takt des Klinikalltags kämpft sie gegen eine innere Leere, die sie langsam von innen heraus auffrisst. Während die Welt um sie herum nach Fortschritt und „Normalität" verlangt, versteckt sich Maja hinter dicken Verbänden und dem Schweigen ihrer eigenen Geschichte. In einer Umgebung, die mehr aus Aktenzeichen als aus Mitgefühl besteht, wird jeder Atemzug zu einer schmerzhaften Erinnerung an ihre eigene Wertlosigkeit. Maja ist nicht mehr als ein verblassendes Echo in einem System, das sie längst aufgegeben hat, bevor ihr Kampf überhaupt richtig beginnen konnte.

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