Scars - Die Narben bleiben

Scars - Die Narben bleiben

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Apr 26, 2016
Er strich ihr sanft den Ärmel ihres Pullis hinauf und malte eine schwungvolle Linie auf ihren Unterarm, bis ein Schmetterling entstand. Ein wunderschöner Schmetterling, den sie nicht verletzen durfte, dem nichts geschehen durfte. Er lächelte sie zufrieden an und schob seine Armbänder nach oben, um ihr seinen Unterarm zu zeigen. Zwischen den Lederarmbändern zeichneten sich Narben, kleine rote Linien, die zu weißen Narben wurden ab. Sie sah ihn an und er küsste sie. " Du bist besonders Hel, ich habe es geschafft, dann schaffst du es auch. Du musst nur gut auf meinen kleinen Schmetterling aufpassen, ich spüre, wenn es ihm schlecht geht.'' Alle Personen sind fiktiv und die Geschichte frei erfunden. Wenn du mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hast, such dir bitte Hilfe.
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Meine Liebe brachte mich um. Ein Unbekannter entriss mich dem Tod. Ich floh vor meinem Ende in ein neues Leben. Die liebeskranke Tyrannin Anathea aus Roenheim musste erst ihr Leben verlieren, um zu verstehen, wofür es sich zu leben lohnt. Eine Gottheit gibt ihr eine zweite Chance und schickt sie zwei Jahre in die Vergangenheit zurück. Mit dem Wissen aus ihrem ersten Leben will sie ihrem Mörder und ihrer Schuld entfliehen, gerät aber zwischen die Fronten der rivalisierenden Reiche. Kann sie ihre Heimat Dorsteinn vor der Zerstörung retten, ihre Schuld begleichen und die wahre Liebe in einem Fremden finden? © Copyright kaddyabby -------- Ausschnitt -------- Auf einmal tauchte Dal vor mir auf und erhaschte einige meiner Strähnen. „Ich mag es, wenn du deine roten Haare offen trägst. Sie erinnern mich an das Band aus roten Kamelien am Fluss, kurz vor Einbruch der Nacht." Ich wandte den Blick ab. Das war zu viel. Ich hob meine Hand als Schutz vor meine Brust. In meinem Kopf summten Hummeln und die Flügelschläge von Schmetterlingen schienen über meine Schulter zu streichen, aber in diesem Salon gab es keine Insekten. Ich musste verrückt sein. „Und", raunte Dal, „ich mag deine tiefblauen Augen, denn bisher lagen sie immer auf mir." Mein Herzschlag kam aus seinem gewohnten Takt und ich blinzelte aufgeregt, als hätte mir jemand eine Ohrfeige verpasst. Er musste verrückt sein. Das war die einzige Erklärung für seinen Sinneswandel - für sein plötzliches Interesse an mir. Sah er nicht, dass wir nicht allein in diesem Raum waren. Zaghaft ließ er meine Haare durch seine Finger rinnen. „Du kannst mir sagen, wenn ich zu weit gehe." Ich atmete durch und entschied mich, mitzuspielen und der Liebe auf die Sprünge zu helfen.

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