Ich wusste, es war falsch...

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WpMetadataReadMaduroEm andamento
WpMetadataNoticeÚltima atualização qua, abr 8, 2015
WpInfo
Ficção
Romance
Prolog Ich wusste es war falsch. Nun lag ich auf dem nassem Gehsteig in der Kälte mit nur einem dünnen Pyjama bekleidet, auf dem sich ein immer größer werdender Blutfleck breit machte. Ich hatte Tränen in den Augen. Ab gesehen von dem stechenden Schmerz, den ich im Bauch verspürte, tat mir mein Herz weh. Um mich herum sah ich alles nur verschwommen und in Zeitlupe. Ich hörte von Weitem eine laute Sirene und neben mir geschockte und verzweifelte Leute schreien. Doch das Einzige was ich scharf sah und normal hörte, waren die Regentropfen, die langsam vom Himmel herab kamen. Ich hörte das Plätschern, wenn sie am Boden aufkamen. Bevor mir schwarz vor den augen wurde, dachte ich nur, wie konnte das alles bloß so enden...
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Da stand ich nun. Auf dem Schulhof. Mutterseelenallein. Am Himmel waren pechschwarze Wolken aufgetaucht. Wenn ich mich jetzt nicht beeilte, würde es regnen, bevor ich zu Hause ankam. Doch ich tat nichts. Ich stand einfach nur da. Eine Träne kullerte meine Wange hinunter. Ich schluchzte. Und noch eine Träne. Ich schloss die Augen. Der Schmerz war kaum auszuhalten. Es fühlte sich an, als würde mein Herz in tausend Stücke zerbrechen. Plötzlich spürte ich etwas auf meiner Haut. Ich öffnete die Augen und sah, dass es regnete. Zuerst nur schwach, doch plötzlich wurde ich von einem Platzregen überrascht. Und noch immer stand ich da und tat nichts. Der Schmerz, verlassen zu werden, mit einem gebrochenen Herzen rücksichtslos allein zurückgelassen zu werden, bohrte sich in jede Pore meines Körpers und hinderte mich daran, mich zu bewegen. Ich weinte immer noch und meine Tränen fielen, vermischt mit dem Regen auf meine nassen Converse.

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