Chaos im Kopf

Chaos im Kopf

  • WpView
    Reads 640
  • WpVote
    Votes 3
  • WpPart
    Parts 8
WpMetadataReadOngoing
WpMetadataNoticeLast published Tue, Feb 15, 2022
Man sagt "Lieben heißt auch loszulassen." Ist das der Moment wo ich los lassen sollte? Sind das Gefühle die lieber ausgesprochen oder doch verschwiegen werden sollten? Man weiß es nicht. Ebenso behaupten viele "ach du findest schon deinen Deckel zum Topf" aber was ist, wenn ich eine Kuchen- oder Auflaufform ohne passenden Deckel bin? Manchmal frage ich mich "habe ich kein funken Glück oder liebe verdient?" Oder sowas wie "vielleicht verdiene ich auch sowas nicht." Ein Mund voll ungesagter Dinge.Es herrscht nicht nur Chaos im Kopf sondern auch Chaos in der Gefühlswelt. Ein einziger Mensch der dein Leben betritt und alles auf den Kopf stellt. Meint es diesmal das Leben oder das Schicksal gut mit mir? Fragen über fragen aber keinerlei antworten. Man fällt in ein schwarzes tiefes Loch und weiß nicht mehr was man fühlen oder denken soll.
All Rights Reserved
#15
person
WpChevronRight
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Geschlagene Hunde
  • Perfekt [ᴰⁱᵉᴸᵒᶜʰⁱˢ]「✓」
  • Geschwisterliebe
  • Too lost to care | Draco Malfoy
  • Weil du bleibt
  • Weil mir sonst nichts geblieben ist...
  • Homerun (Stray Kids)
  • Zu viele Gedanken
  • Ewige Liebe?

"Auf die eine oder andere Weise würde es sowieso früher oder später genau so enden: Man würde älter; die inneren Stürme würden sich von allein legen; das Drängen weniger und weniger werden; man würde sich auf Barhockern an die alten Schlachten, Wunden und Leiden zurückerinnern und darüber lachen, wie intensiv und mächtig sie gewesen waren, und vor allem wie nutzlos und zerstörerisch. Mit der Zeit würden selbst diese Erinnerungen mehr und mehr verblassen, sie wären zwar immer da, aber man würde sie fast nicht mehr spüren. Genauso wie er jetzt. Alles würden nur noch Bilder und Gedanken sein. Nein, weniger, nur noch Ahnungen, dass es einmal so gewesen sein musste. Dass man einmal so empfunden und gelebt hatte. Aber nichts würde einen mehr berühren. Man würde mit allem versöhnt sein. Ewiger Friede würde herrschen, wo früher gewaltige Kämpfe tobten. Als ob man ein neuer Mensch geworden wäre. Vielleicht mehr ein anderer Mensch. Einer, nachdem man sich in seinen jungen, dunklen, kalten Momenten gesehnt hatte. Dann würde man schlußendlich doch genau da ankommen, wo Alex sowieso lange vorher anlangte: Man würde die Gewissheit haben, dass das einzig mögliche Glücklichsein im Leben darin bestand, ein paar Biere zu kippen, sich von einem einsamen Ding den Schwanz lutschen zu lassen und ihr dafür das zu geben, wonach sie sich am meisten sehnte, nämlich einen zärtlichen Kuss und Arme, in denen sie die Nacht verbringen konnte. Nicht mehr und nicht weniger."

More details
WpActionLinkContent Guidelines