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Yellow

Yellow

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    Votes 5
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    Parts 3
WpMetadataReadMatureOngoing
WpMetadataNoticeLast published Sun, Apr 14, 2024
WpInfo
Fiction
Romance
Ich atmete tief ein, hielt den Atem für einige Sekunden und atmete wieder aus. Der glühende Schmerz, so wie der einer Verbrennung an meinem Oberschenkel, ließ nach. Ich sah Ash immer noch starr an, versuchte meine Synapsen neu zu verknüpften. Ich versuchte meinem Gehirn den Impuls zu geben, dass diese Hände mich nicht verwunden würden. Er sah enttäuscht aus, auch wenn alles an ihm seine Aussage, dass es okay sei, bestätigte. Seine Haltung war locker und überhaupt nicht erzwungen. Er ließ mir die wenigen Minuten hier für mich, ließ mir den Raum, den ich mir eben geschaffen hatte, frei. Den Kopf schüttelnd fing sich mein Körper wieder, erinnerte sich, wieder ganz zu sein. Erinnerte sich, dass Ashton nicht ER war, mein Kopf erinnerte sich an seine schönen kühlenden Hände auf meiner heißen Haut. _________________________________ Ein Auszug aus 'Yellow'. Ich hoffe, es gefällt euch! :) Gebt der Geschichte gern ne Chance, es wird besser, Anfänge sind nur nicht so mein Ding. Updates könnten etwas dauern, life's busy. Take care 🤍
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Ich musste im Wald verschwinden. Sofort lief ich auf den Rand der Lichtung zu. Ich musste so viel Abstand zwischen sie und mich bringen wie möglich. Wer weiß, was es ihr sonst antuen würde. Meine Füße flogen über den unebenen Waldboden. Oft drohte ich über eine Wurzel zu stolpern oder in einen tiefhängenden Ast zu laufen. Hoffentlich folgte sie mir nicht, um mich zur Rede zu stellen. Das Ziehen wurde stärker, schmerzvoller. Warum konnte ich nicht sportlicher sein? Meine Seite stach und ich konnte meinen Herzschlag in meinem Hals spürten. Ich atmete lautstark durch meinen Mund und ich spürte Schweiß auf meiner Stirn und unter meinen Achseln. Der Schmerz nahm zu. Ich verzog meine Gesichtszüge. Keuchend lief ich noch ein paar Schritte nach vorne. Wohin war ich gelaufen? Meine Knie gaben unter mir nach und ich fiel nach vorne. Kleine Steine bohrten sich in meine Knie und in meine Handflächen. Meine Haare klebten mir nass an meiner Stirn. Das Ziehen war nun unerträglich. Meine Muskeln spannten sich an und verkrampften sich. Schmerzerfüllt stöhnte ich auf und kniff meine Augen zusammen. Unbewusst hielt ich die Luft an. Es begann. Mein Atem wurde schneller und ging nun stoßweise. Meine Knochen knackten als ich anfing mich zu verändern. Mein Rücken wurde breiter und länger. Plötzlich knackte ein Ast hinter mir. Sofort fuhr ich zur Geräuschquelle herum. Meine Augen weiteten sich als ich Astrids Gesicht zwischen den Baumstämmen ausmachte. Nein, genau das wollte ich doch verhindern! Schmerz trübte meine Sicht. Noch nie hatte eine Verwandlung sich so sehr in die Länge gezogen aber bis jetzt hatte ich auch keinen Grund gehabt gegen sie anzukämpfen. Meine Haut wurde rau und schuppig. Oh nein, es war schon fast vorbei! „Lauf, bitte, ich will nicht, dass es dir weh tut!", keuchte ich flehend während ich ihr verzweifelt in die schockierten, weit aufgerissenen Augen schaute.

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