schwarze Tiefen

schwarze Tiefen

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WpMetadataNoticeZuletzt aktualisiert Di., Feb. 8, 2022
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Belletristik
Action und Thriller
Eine Hand Griff nach meinen Füßen und zog so kräftig, dass ich mit dem Kopf an der Reling aufschlug und kurz bewusstlos wurde. Ich fiel, schloss die Augen und holte tief Luft mit dem Gedanken, dass das vielleicht mein letzter war. Und schon war ich unter der Wasseroberfläche. Die Hand zog und zog mich runter. Vorsichtig öffnete ich meine brennenden Augen. Ich war bereits mehrere Meter tief. Die Ohren fühlten sich an als würden sie explodieren und der aufkommende Druck war so unerträglich, dass mein Bewusstsein abdriftete. Ich war nur noch halb da... irgendwie... die Hand krallte sich fester in mein Bein, sodass ich Angst hatte, mein Bein würde bald abfallen. Mit neuer Kraft öffnete ich die Augen und sah die bunt glitzernden Schuppen. Mit mehr Konzentration versuchte ich das Bild etwas schärfer zu stellen, während meine Lunge und Zwerchfell feststellten, dass sie sich mal wieder ein bisschen bewegen müssen, um Sauerstoff aufzunehmen und rebellierten. Der Griff lockerte sich. So schnell ich konnte schwamm ich der gefühlt meilenweit entfernten Atemluft entgegen. Mit aller Kraft versuchte ich dem Drang des atments zu widerstehen und verbrauchte damit den letzten Funken Energie. Leblos trieb ich bei halben Bewusstsein dahin, bis die Hand wiederkam und mich wieder mit zog. Ich wusste nicht, ob es nach oben oder unten ging. Es war mir auch egal. Ich würde es sowieso nicht schaffen. Mein übrig gebliebenes Bewusstsein verabschiedete sich nun auch von mir ... --------------------- Die Handlung und alle Figuren sind frei erfunden. Außer die OBAN.. die gibts wirklich : )
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monster
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Nachdem meine Sicht durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde und ich begann, schwarz zu sehen und zudem von einem Gefühl des Schwindels und der Übelkeit begleitet wurde, während meine Augenbrauen zusammengepresst und meine Augen vor Panik weit aufgerissen waren und kein Ausweg in Sicht schien, löste sich plötzlich seine Hand von meinem Hals, und meine Lungen füllten sich durch hektisches Atmen wieder mit Sauerstoff. Meine Augen, fest zusammengepresst vor Schmerz, und meine schmerzenden Handgelenke, die mir durch meine gebückte Haltung auf dem Stuhl zwar das Gefühl gab, mehr Luft zu bekommen, dafür aber die Fesseln weiter in meine Haut schnitten, sowie das feste und schnelle Atmen, füllten die nächsten Sekunden der Ruhe aus, und es schien, als wäre die Zeit stehengeblieben. Nachdem ich meine Augen geöffnet und sich meine Atmung und mein Puls normalisiert hatten, schaute ich dem Mann vor mir in die Augen und hoffte noch immer auf eine Erklärung für seine Worte, doch seinem Blick nach zu urteilen, würde mich in den nächsten Stunden oder vielleicht auch in den nächsten Tagen und Wochen nichts außer Schmerz erwarten; und ich hoffte, zu überleben und diesem Alptraum entfliehen zu können - auch wenn dies keineswegs ein Traum, sondern die bloße und kalte Realität zu sein schien, die sich so schnell nicht ändern würde.

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