Zone 25

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Aug 23, 2021
"Nein, das System macht keine Fehler. Das System ist der Fehler". 2075. Die Menschheit steht am Abgrund. Nachdem Überbevölkerung und Hunger die Menschen in Bürgerkriege trieben, entwickelte die Regierung eine Maschine, um von allen Menschen zufällig 1 Milliarde auszuwählen, sogenannte "Markierte", die sterben sollten, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Doch dieser Massenmord spaltete die Gesellschaft nur noch mehr: Städte wurden zerstört, die Reichen zogen sich in sogenannte "Reservate" zurück, während die Armen um ihr Überleben kämpften. Die 18-jährige Clara, eine Markierte, konnte vor den Kontrolleuren fliehen und versucht nun, ihre Schwester zu finden, die sich irgendwo in Zone 1 aufhalten soll. Doch der Weg durch alle 25 Zonen der neuen Ordnung ist gefährlich und überall warten die Kontrolleure auf sie. Wird sie ihre Schwester finden?
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Mina

[E] markiert Kapitel mit sexuellem Inhalt. Was macht man eigentlich, wenn man Anfang Dreißig ist, keinen Partner, keine Kinder, keinen Hund und keinen Garten hat, aber auch keinerlei Bedürfnis, das zu ändern? Was tut man, wenn Gleichaltrige von Familien, Häusern, Kindergartenplätzen und familienfreundlichen Hotels erzählen, sich besorgt erkundigen, ob man denn so wirklich glücklich sei und ohne die Antwort ernst zu nehmen, ungefragt Tipps zur Partnersuche oder zur Fortpflanzung geben? Eigentlich gar nicht so unerwartet: man macht weiter wie früher. Statt für ein Studium quält man sich irgendwann für die Arbeit aus dem Bett, dadurch kann man irgendwann aufwändigere Dinge kochen, als Nudeln, statt die Wochenenden auf Partys bei allen möglichen Freunden zu verbringen, verbringt man sie fast nur noch mit den ebenfalls nicht ‚sesshaft' gewordenen Freunden, statt billig-Techno in dem Club mit den günstigen Getränken schätzt man irgendwann vielleicht andere Musik ohne auf die Getränkepreise zu achten. Aber sonst ändert sich nicht viel. Dass man, obwohl die ‚ersten Male' im Leben mit den Jahren stetig abnehmen, immer noch neue Dinge erlebt und sogar sich selbst nochmal neu kennenlernt, bestätigt einen hin und wieder, dass man mit Ü30 noch lange nicht alt ist, auch wenn einem - gerade als Frau - Werbung für Faltencreme, die Erinnerung des Gynäkologen, dass Schwangerschaften bald ein erhöhtes Risiko für alles Mögliche bergen und die Erinnerungen, was Andere in dem Alter schon alles erreicht hatten, etwas Anderes suggerieren.

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