Ziemlich nah dran

Ziemlich nah dran

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Apr 8, 2019
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Fiction
Romance
»Am Ende spielt es keine Rolle, was du erlebt hast und was nicht. Was du gesehen hast, was du geschmeckt hast, was du gefühlt hast. Weil alles nur relative Empfindungen sind. Nichts, dass du mitnehmen kannst. Vergänglich wie die Zellen, aus denen dein gesamter Körper besteht. Und wenn du keine Taten vollbringst, die die Menschheit so bewegen oder erschüttern, dass sie in die Geschichtsbücher eingehen, dann werden sie von der Erde verschlungen, begraben, vergessen. Deine ganze Existenz, zerfressen von unzähligen kleinen Bakterien tief in der Erde. Für immer. Ich werde verschlungen wie die Spitzmaus von der Natter. Nicht jetzt, aber bald. Mit einem Happen. Einfach weg, ohne, dass es Jemand mitbekommen wird. Ich lächle zufrieden in die Nacht hinein und sie lächelt zufrieden zurück.« (c) by Mottenphilosophie
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Wake Up

,,Steht dein Angebot noch?", Dany sah den jungen Mann erschöpft an. Er hatte die meiste Zeit damit verbracht, sich selbst fast zu Tode zu hungern. Eine Krankheit, wie er sich jetzt endlich eingestand. ,,Bitte hilf mir.", obwohl er gedacht hätte keinerlei Tränen mehr aufbringen zu können, rollten nun wieder welche über sein Gesicht. Riley fing sie mit seinem Daumen auf und strich sie weg. Dany war viel zu schwach, um etwas dagegen tun zu können und er wollte auch nicht. Zu zart war die Berührung des anderen. ,,Es wird Zeit, dass du aus diesem Albtraum aufwachst. Und wenn du mich lässt, werde ich derjenige sein, der dich weckt." Dany leidet unter Magersucht. Ein Albtraum, den er nicht als solchen wahrnimmt. Gefangen in diesem Traum verschlechtert sich sein Zustand immer mehr und seine Eltern entscheiden sich dazu, ihm, gegen seinen Willen, in einer speziellen Klinik helfen zu lassen. Riley hat zwei gescheiterte Selbstmordversuche hinter sich und sich letztendlich dazu entschieden, dem ganzen noch eine einzige letzte Chance zu geben und sich in einer Klink helfen zu lassen. Dort begegnet er Dany und weiß sofort, dass er dem Jungen helfen will. Zu Beginn stößt er dabei nur auf Abweisung, bis sich Danys Zustand so verschlechtert, dass er Riley um seine Hilfe bittet, aus dem Albtraum aufzuwachen. Sehr schnell entwickeln sich zwischen den beiden ein tiefes Empfinden füreinander, doch nicht nur Dany hat mit sich selbst zu kämpfen.

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