Vor dem Spiegel

Vor dem Spiegel

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WpMetadataReadMatureComplete Wed, Jul 7, 2021
Ein Mann versinkt in der Abwärtsspirale seiner Midlife-Crisis und sein Spiegelbild macht alles nur noch schlimmer. Ich würde gerne eine längere Beschreibung angeben, da dies jedoch eine Kurzgeschichte ist, befürchte ich, dass ich sonst spoilern würde, wenn ich es täte. Also habe ich die Beschreibung so knapp wie möglich gehalten, damit die Geschichte ihren Überraschungsfaktor beibehält. Als meine erste Geschichte wird 'Vor dem Spiegel' immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Ganz besonders dadurch, dass ich sie komplett frei heraus geschrieben habe, und - ich muss gestehen, dass mir dies erst im Nachhinein aufgefallen ist - ich mit der Geschichte einen Teil von mir verarbeitet habe, dem ich schon lange aus dem Weg gegangen bin. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! :) Von: Magic-Marc
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Nachdem meine Sicht durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde und ich begann, schwarz zu sehen und zudem von einem Gefühl des Schwindels und der Übelkeit begleitet wurde, während meine Augenbrauen zusammengepresst und meine Augen vor Panik weit aufgerissen waren und kein Ausweg in Sicht schien, löste sich plötzlich seine Hand von meinem Hals, und meine Lungen füllten sich durch hektisches Atmen wieder mit Sauerstoff. Meine Augen, fest zusammengepresst vor Schmerz, und meine schmerzenden Handgelenke, die mir durch meine gebückte Haltung auf dem Stuhl zwar das Gefühl gab, mehr Luft zu bekommen, dafür aber die Fesseln weiter in meine Haut schnitten, sowie das feste und schnelle Atmen, füllten die nächsten Sekunden der Ruhe aus, und es schien, als wäre die Zeit stehengeblieben. Nachdem ich meine Augen geöffnet und sich meine Atmung und mein Puls normalisiert hatten, schaute ich dem Mann vor mir in die Augen und hoffte noch immer auf eine Erklärung für seine Worte, doch seinem Blick nach zu urteilen, würde mich in den nächsten Stunden oder vielleicht auch in den nächsten Tagen und Wochen nichts außer Schmerz erwarten; und ich hoffte, zu überleben und diesem Alptraum entfliehen zu können - auch wenn dies keineswegs ein Traum, sondern die bloße und kalte Realität zu sein schien, die sich so schnell nicht ändern würde.

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