Konsum (Gedicht)

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WpMetadataNoticeÚltima publicación jue, jul 8, 2021
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Poesía
Und sie fressen beißen schlagen sich den Magen voll Und noch mit vollem Munde hört man sie sagen Dass die Kinder freitags doch um Himmels willen zur Schule gehen solln Warum denn dieser Aufschrei jetzt Ist doch alles Recht und toll Der Tank ist voll der Braten knusprig Es gibt doch nichts worüber man sich beschweren soll Was der Eisbär macht ist uns egal Dann gib uns doch deinen Pelz mich hält er warm Ich beklag mich nicht es ist zu heiß Das einzige was bei mir schmilzt ist mein Stracciatella Eis Ich will mein Fleisch billig Genauso wie mein Rundfunk Vollgepumpt mit Schund und Aufgetakelt rund um Perfekt und schön so soll es sein Pass dich gefälligst an Denn Konsum find ich halt geil Komm lass es uns auf die Spitze treiben Was wir seit Jahrhunderten nicht meiden Wie wäre es von dicken Schweinen Mit denen wir es dann noch treiben Einfach gleich herunter beißen Damit schaffen wir doch gleich nen neuen Markt Und Arbeitsplätze da ist kein Platz für nen Salat Wenn ich euch so zuseh wird mir himmelangst Mir wird schlecht doch euch muss schlechter werden Damit ihr merkt was ihr so macht
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#68
umwelt
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Was ist, wenn ich nicht einmal genau weiß, was das hier überhaupt ist, was ich hier schreibe? Was ist, wenn das alles nur Gedankenströme sind, entstanden aus Flut und Ebbe, wirr und ziellos? Ich kann es nicht definieren, was ich schreibe. Aber muss ich das? Denn vielleicht gibt es Dinge, die man einfach nicht benennen kann, ihnen keinen Namen geben kann, sie nicht genau definieren oder erklären kann. Vielleicht gibt es Dinge im Leben, die gerade deshalb so perfekt sind, weil man sie gar nicht erst definiert. Vielleicht gibt es so vieles im Leben, was wir nie verstanden haben, nicht verstehen und niemals werden verstehen können. Aber vielleicht muss das einfach so sein. Denn dann ist es perfekt. Auf eine unbegreifliche, wundervolle Art und Weise perfekt. Perfekt und undefinierbar. Was hier also zu finden ist? Gedankenströme, unendlich und unkontrollierbar, stattfindend in den stürmischsten Gegenden meines Herzens, meiner Seele, tief in meinem Inneren. Aber das ist wohl auch nur so eine Sache, die sich nicht genau definieren lässt. Wie so vieles in diesem Leben, das wir leben. - Zwei Stimmen, im unaufhörlichen Kampf, doch voll gemeinsamer Kraft - Cover by: @halcyon_bird, thanks a lot <3 - Goldene Feder beim Tintenfeder Award für das Genre Poesie

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