Talking to a Stranger

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WpMetadataReadMatureComplete Fri, Oct 8, 2021
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Fiction
Romance
Was passiert wenn man von einem auf den anderen Tag sein Leben nicht mehr unter Kontrolle hat? Was ist wenn die Person die man eigentlich nie wieder sehen wollte plötzlich durch deine Tür spaziert? Was macht man wenn man jemanden berühren will, aber nicht darf? Wie soll man jemandem Heiraten sehen wenn man diese Person vielleicht noch liebt? Was ist wenn man am Ende doch glücklich ist? Lene Sophie Brandt ist 19 und die kleine Schwester von dem Fußball Spieler Julian Brandt. Sie wollte nach ihrem Auslands Jahr neu Anfangen, aber es klappt nicht. Wieso nicht? Finde es raus. „Immer noch?" Fragte ich mit Tränen in den Augen. „Ja immer noch, ich habe nie wirklich nie aufgehört dich zu lieben."
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Mein Bruder und ich sind immer ein Team gewesen. Seit wir denken können, haben wir alles zusammen gemacht, uns blind verstanden. Als wir nach Leverkusen gezogen sind, war das keine Frage - wir wollten beide raus aus Bremen, etwas Neues sehen. Und Julian, sein bester Freund seit dem Kindergarten, war schon da. Die Wochenenden bestanden aus Feiern, Fußball und unzähligen Nächten voller Lachen und Gespräche. Aber irgendwann hat sich etwas verändert. Ich habe es zuerst ignoriert, wollte nicht wahrhaben, dass ich anders über Julian denke als früher. Dass mein Herz schneller schlug, wenn er mich ansah. Dass ich seine Berührungen gespürt habe, auch wenn sie nur flüchtig waren. Und als ich dann endlich begriffen habe, dass es nicht nur mir so ging, war es schon zu spät. Wir hätten es nie zulassen dürfen. Julian ist nicht nur irgendein Typ - er ist mein Bruder's bester Freund. Jemand, der immer da war, aber nie so da sein durfte. Wir haben es versteckt, so gut wir konnten. Blicke, die zu lange dauerten, zufällige Berührungen, Gespräche, in denen mehr mitschwang, als wir sagen konnten. Doch Geheimnisse halten nicht ewig. Der Abend, an dem er mich geküsst hat, hätte der schönste Moment meines Lebens sein sollen. Stattdessen war es der Moment, in dem mein Bruder alles herausfand. Der Moment, in dem seine Enttäuschung, sein verletzter Blick mir das Herz brach. Jetzt stehe ich dazwischen. Zwischen der Vergangenheit, in der wir zu dritt unzertrennlich waren, und einer Zukunft, von der ich nicht weiß, ob sie überhaupt möglich ist. Mein Herz sagt mir, dass Julian es wert ist. Aber was, wenn ich dabei den wichtigsten Menschen in meinem Leben verliere?

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