Mörderischer Deal

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Dec 16, 2021
Auf einmal sehe ich nichts mehr. Schwarzer Nebel umgibt mich. Ich versuche etwas von der Umgebung zu erkennen, doch da ist nichts. Ich will mein Handy ziehen um mit dem Display den immer dichter werdenden Nebel zu durchdringen, doch ich kann nicht. Kein einziger Muskel regt sich. Ich will rennen, weg von hier, nur weg. Nichts passiert. Plötzlich weiß ich nicht mehr was passiert ist. Wo ich bin. WER ich bin. Langsam fangen meine Augen an zu brennen, doch ich kann nicht Zwinkern. Jetzt kann ich auch die Dunkelheit nur noch verschwommen Wahrnehmen, meine Augen tränen immer und immer stärker. Der Schmerz wird unerträglich. Dann wird der Nebel dicker. Es fällt mir schwer, ein- und auszuatmen. Der Nebel tritt in meine Lungen ein und beginnt dort sich zu festigen bis ich gar keine Luft mehr bekomme. Mir wird schwummrig. Mein Körper schreit nach Sauerstoff. Dann lässt der Schmerz nach, wird immer schwächer. Ich atme, zwinkere, immer noch nicht. Doch ich spüre nichts mehr. Dann sehe ich, durch einen Schleier von Flüssigkeit, die noch immer verzweifelt versucht meine Augäpfel zu befeuchten, dass ich falle. Doch als ich eigentlich hätte auf dem Boden aufschlagen müssen, gleite ich durch ihn hindurch, wie als wäre da nichts weiter als Gas. Jetzt, wo ich vollständig durch den Boden gesunken bin, setzt die Schwerkraft aus. Ich schwebe, weiß nicht wo oben und unten ist. Die Bewusstlosigkeit greift mit ihren langen Fingern nach mir, bis ich mich nicht mehr gegen ihren Griff wehre, und sie mich vollständig zu fassen bekommt. Ich treibe in einen traumlosen Schlaf.
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Nachdem meine Sicht durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde und ich begann, schwarz zu sehen und zudem von einem Gefühl des Schwindels und der Übelkeit begleitet wurde, während meine Augenbrauen zusammengepresst und meine Augen vor Panik weit aufgerissen waren und kein Ausweg in Sicht schien, löste sich plötzlich seine Hand von meinem Hals, und meine Lungen füllten sich durch hektisches Atmen wieder mit Sauerstoff. Meine Augen, fest zusammengepresst vor Schmerz, und meine schmerzenden Handgelenke, die mir durch meine gebückte Haltung auf dem Stuhl zwar das Gefühl gab, mehr Luft zu bekommen, dafür aber die Fesseln weiter in meine Haut schnitten, sowie das feste und schnelle Atmen, füllten die nächsten Sekunden der Ruhe aus, und es schien, als wäre die Zeit stehengeblieben. Nachdem ich meine Augen geöffnet und sich meine Atmung und mein Puls normalisiert hatten, schaute ich dem Mann vor mir in die Augen und hoffte noch immer auf eine Erklärung für seine Worte, doch seinem Blick nach zu urteilen, würde mich in den nächsten Stunden oder vielleicht auch in den nächsten Tagen und Wochen nichts außer Schmerz erwarten; und ich hoffte, zu überleben und diesem Alptraum entfliehen zu können - auch wenn dies keineswegs ein Traum, sondern die bloße und kalte Realität zu sein schien, die sich so schnell nicht ändern würde.

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