Er ist der Schatten, den selbst die Monster fürchten.
Ein Mann, geschaffen, um zu töten. Der erfolgreichste Jäger der Regierung. Halb Mensch, halb Bestie. Eine Waffe ohne Gewissen.
Bis er sie trifft. Das Mädchen, das er hätte töten sollen.
Er war der Mörder, der ihr alles nahm.
Ihre Familie. Ihr Rudel. Ihr Zuhause.
Ein Werkzeug der Regierung, geformt aus Blut, Schmerz und Gehorsam.
Sie schwört, ihn zu hassen.
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Ausschnitt:
In mein Blickfeld traten schwarze Stiefel. Panisch drehte ich mich auf den Bauch, grub mich mit Händen und Zehen in den matschigen Waldboden um wegzukriechen. Ich krallte meine Finger in den nassen Waldboden, doch der Matsch glitt mir zwischen den Fingern hindurch. Ich wagte es nicht, hinzusehen, als ein Schatten über mir, mich in Dunkelheit tauchte und ein schweres Atmen zu hören war. Jetzt war es soweit, jetzt würde es mich töten.
Die Gestalt ging langsam in die Hocke, der Boden unter dessen Stiefel schmatze. Stumme Tränen liefen über meine Wangen.
Ich hielt den Atem an und kniff die Augen zusammen, als seine Stimme mein Ohr streifte.
„Du hättest nicht wegrennen sollen."
Tief, unheilvoll und so kalt, dass sie in mir nachhallte. Das Monster war ein Mann.
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