Eigenartig, wie ein toter Dichter mir half dich kennenzulernen

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Nov 26, 2021
„Sie drehte ihr Gesicht zu mir, der Regen tropfte ihr von der Nase und rann ihre Brille hinunter. Es kam mir vor als leuchteten ihre Sommersprossen noch heller als sonst aus ihrem Gesicht. Sie sah wunderschön aus. Ich hatte noch nie jemanden gesehen, der klatschnass im Regen stehend auch nur ansatzweise schön aussah." Eine Geschichte ohne toxische Beziehungen, Sex und Drogen. Eine Geschichte über die Bedeutung von Worten, über zwei unbekannte Menschen und ihre gemeinsame Liebe zu Erich Frieds Gedichten. Eine Geschichte, bei der ich wünschte sie wäre wirklich passiert auch wenn der ein oder andere sie vielleicht ein wenig kitschig finden wird.
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Ein Album voller Kurzgeschichten und einigen, wenigen Gedichten. Vieles davon wurde mit sozialkritischer Absicht verfasst, anderes soll uns die Augen öffnen für Dinge die wir meistens übersehen. Die Themen meiner Geschichten sind nicht immer ganz einfach aber man darf nie vergessen, Licht und Schatten gehören untrennbar zusammen. Es ist schwierig viele Geschichten, die nur bedingt etwas miteinander zu tun haben, in eine Kategorie unter zu ordnen. Meiner Meinung nach sind sie einfach nur Plastikblumen-Poesie, nicht immer schön aber mit so grellen Themen, dass das wegschauen nicht immer einfach ist. "Hätte er gesehen wie unbedarft anspruchsvoll sie war? Ohne Jacke und ohne Schuhe, das blaue Haar an der Stirn klebend. Hätte er gesehen wie sie eins mit dem Regen wurde? Hätte er die Kraft in ihr gesehen? Die Freiheit? Hätte er ihre Flügel gesehen? Hätte er den strahlenden Engel erkannt oder hätte er sich von dem Schwarz in dem sie sich versteckte täuschen lassen?" -Ausschnitt aus: Regentanz

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