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WpMetadataReadMatureComplete Sat, Sep 24, 2022
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass du einen noch viel besseren Unterricht halten könntest, als ich. Immerhin erzählst du die Geschichten nicht nur nach, sondern hast sie wirklich miterlebt." Mary Davis, eine junge und aufstrebende Lehrerin, lässt sich mitten im Schuljahr an das ländlich gelegene, historische Mädcheninternat St. Rednor versetzen. Eine Oase der Ruhe und des Friedens, fern ab von Leistungsdruck und Konkurrenzkampf, wie sie glaubt. Doch Ruhe und Frieden ist nicht das einzige, was sie in dem beinahe zweihundert Jahre alten Gebäude vorfindet. Denn da gibt es noch Sophia. „Aber du hast den nötigen Abstand dazu, Mary. Ich könnte nur subjektiv über meine Erlebnisse erzählen, während du den Überblick über alles behältst und objektiv berichten kannst." Und Sophia lebt schon lange auf St. Rednor. Um genau zu sein: seit 1823. ------- Anmerkung: Wer hat behauptet, dass Geister immer gruselig sein müssen? Besonders wenn sie noch so jung und...gutaussehend sind?
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In einer kleinen, konservativen Stadt in Süddeutschland beginnt die 28-jährige Deutschlehrerin Frau Clara Reinhardt ihr erstes Jahr an einer neuen Schule. Sie ist gebildet, zurückhaltend, aber innerlich voller Sehnsucht nach echter Nähe - etwas, das sie in ihren bisherigen Beziehungen nie wirklich gefunden hat. Dort trifft sie auf die 17-jährige Leonie Winter, eine stille, aber brillante Schülerin mit einer rebellischen Ader und einem Hang zur Poesie. Was als unschuldiger Austausch über Literatur beginnt, wird schnell zu einer tiefen emotionalen Bindung - mit Blicken, Gesten, und einem Knistern, das beide spüren, aber lange nicht aussprechen. Während die beiden versuchen, ihre Gefühle voreinander (und vor der Welt) zu verbergen, geraten sie zunehmend in eine Spirale aus Verlangen, Schuld und Angst vor Entdeckung. Und doch können sie nicht voneinander lassen.

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