Rosalinda Warrington, die Befreiung

Rosalinda Warrington, die Befreiung

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Nov 1, 2021
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Fiction
Mystery
Ein Schalter in meinem Kopf schien umgelegt worden zu sein und ich sah nur noch schwarz. Wie wild jagte ich auf die Jungs zu und wollte sie einfach nur noch vernichten. Völlig von meiner Reaktion überrascht waren sie unfähig, zu reagieren und verschafften mir so einen Vorteil, den ich nutze. An meinem Ziel angekommen, fackelte ich nicht lange und holte mit meiner linken Faust aus um sie mit geballter Kraft in diese ätzende Fratze von einem Gesicht zu rammen. Augenblicklich spritze mir Blut entgegen was mich nur noch weiter anspornte. Noch einmal holte ich weit aus und dieses Mal hatte ich seine Nase im Visier. Meine Faust schnellte vor und die Nase verrutschte mit einem undankbaren Knacken einige Millimeter nach rechts. Noch mehr Blut spritze mir entgegen, es war wie ein Rausch. Je mehr Blut ich sah, desto mehr wollte ich sehen.
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Nachdem meine Sicht durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde und ich begann, schwarz zu sehen und zudem von einem Gefühl des Schwindels und der Übelkeit begleitet wurde, während meine Augenbrauen zusammengepresst und meine Augen vor Panik weit aufgerissen waren und kein Ausweg in Sicht schien, löste sich plötzlich seine Hand von meinem Hals, und meine Lungen füllten sich durch hektisches Atmen wieder mit Sauerstoff. Meine Augen, fest zusammengepresst vor Schmerz, und meine schmerzenden Handgelenke, die mir durch meine gebückte Haltung auf dem Stuhl zwar das Gefühl gab, mehr Luft zu bekommen, dafür aber die Fesseln weiter in meine Haut schnitten, sowie das feste und schnelle Atmen, füllten die nächsten Sekunden der Ruhe aus, und es schien, als wäre die Zeit stehengeblieben. Nachdem ich meine Augen geöffnet und sich meine Atmung und mein Puls normalisiert hatten, schaute ich dem Mann vor mir in die Augen und hoffte noch immer auf eine Erklärung für seine Worte, doch seinem Blick nach zu urteilen, würde mich in den nächsten Stunden oder vielleicht auch in den nächsten Tagen und Wochen nichts außer Schmerz erwarten; und ich hoffte, zu überleben und diesem Alptraum entfliehen zu können - auch wenn dies keineswegs ein Traum, sondern die bloße und kalte Realität zu sein schien, die sich so schnell nicht ändern würde.

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