Nur für einen Moment

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Jan 2, 2015
Ich starrte hoch zur Decke und lauschte in die Stille des Hauses. Kein Atemzug. Kein Rascheln. Nicht einmal ein schwaches Licht das durch den Spalt meiner Türe in mein Zimmer drang. Nur die Nacht und ich, still im Einklang. Ich wusste das gleich wieder die Bilder über mich herein brechen würden. So wie jede Nacht. Wie jede verdammte Nacht seit diesem einen Tag. Dem Tag der mein Leben geprägt hatte und es für immer verändert hatte. Ich verkroch mich tief unter meiner Bettdecke. Schatten huschten durch den ganzen Raum und langsam fielen mir die Augen zu. Und wieder hörte ich wie jede Nacht das Vertraute entsetzliche Kreischen, ehe ich in meinen unruhigen Schlaf entglitt. Und ich wünschte mir wie jede Nacht frei zu sein. Nur für einen Moment...
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#218
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Selana

Selana Anemio ist genau wie ihr Bruder Alexios ein Werwolf. Sie ziehen in eine neue Stadt und wagen wieder einen Neuanfang. Der Vergangenheit und der Blutlinie den Rücken zu kehren ist aber nicht so einfach. Natürlich hat sie nicht damit gerechnet hier ihrem Schicksal, über dem Weg zulaufen. David Muske - ein Alpha - ihr Seelenverwandter - ein Schicksal, dem sie sich so nicht fügen will. ********** „Ich kenne das Buch gar nicht.", stellte ich fest und sah zu meiner Mutter. „Das ist ein altes Tagebuch von ihm, als ich klein war reiste er oft und wenn er heim kam erzählte er mir immer alles, meine Mutter wollte immer nichts von dem wissen.", erzählte sie und lachte kurz. „Ich verstehe nicht was du mir sagen möchtest.", murmelte ich und blätterte das Tagebuch durch. „Er traf einmal ein junges Pärchen, sie verstanden sich super, weil sie auch Werwölfe waren. Als er bei ihnen übernachten durfte, lernte er auch ihre Kinder kennen. Ein Junge und ein Mädchen." Sie schaute mich an und ich sah, wie ihre Augen schimmerten. „Das Mädchen hieß Selana." „Denkst du das ist sie?" ********** „Dein Herz rast.", stellte er fest und mein Mund wurde ganz trocken. „Was willst du?", sprach ich leise. „Tanzen." Er beugte sich herunter und ich spürte sein Atem auf meinem Hals. „Nur tanzen.", wiederholte er sich und ich ließ mich langsam nach hinten fallen. Er zog mich wieder zu sich und drückte mit fest an seine Brust. Ich spürte seine Muskeln unter dem Anzug. „Mir wurde versichert das du mich heute in Ruhe lässt." „Da wurdest du wohl falsch informiert." Schließlich sah er mich mit einem vollkommenen neutralen Gesichtsausdruck an. „Ist es das, was du willst?" Mein Herz raste. „Was?" © Alle Rechte vorbehalten

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