Nur für einen Moment

Nur für einen Moment

  • WpView
    Reads 343
  • WpVote
    Votes 40
  • WpPart
    Parts 5
WpMetadataReadOngoing
WpMetadataNoticeLast published Fri, Jan 2, 2015
Ich starrte hoch zur Decke und lauschte in die Stille des Hauses. Kein Atemzug. Kein Rascheln. Nicht einmal ein schwaches Licht das durch den Spalt meiner Türe in mein Zimmer drang. Nur die Nacht und ich, still im Einklang. Ich wusste das gleich wieder die Bilder über mich herein brechen würden. So wie jede Nacht. Wie jede verdammte Nacht seit diesem einen Tag. Dem Tag der mein Leben geprägt hatte und es für immer verändert hatte. Ich verkroch mich tief unter meiner Bettdecke. Schatten huschten durch den ganzen Raum und langsam fielen mir die Augen zu. Und wieder hörte ich wie jede Nacht das Vertraute entsetzliche Kreischen, ehe ich in meinen unruhigen Schlaf entglitt. Und ich wünschte mir wie jede Nacht frei zu sein. Nur für einen Moment...
All Rights Reserved
#218
spannung
WpChevronRight
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Gaps in my Head
  • The silent Mate behind the Mask
  • Moonlight
  • I'm in love [Abgeschlossen]
  • Breaking Apart
  • Please, not again ✔
  • Selana
  • Das Leben ist wie eine Achterbahn
  • Alphabetica

Inhaltsangabe: Wie wäre es, jeden Abend mit der Angst einzuschlafen, am nächsten Tag aufzuwachen und sich nicht mehr an den Vortag erinnern zu können? Wie wäre es, das Gefühl zu haben, man hätte Lücken in seinem Kopf? Das ist der Alltag von Aria. Sie versucht verzweifelt diese Lücken zu füllen. Ihre Freunde und eine Menge Klebezettel helfen ihr dabei. Doch als Damon Mitchell in ihr Leben tritt, ändert sich schlagartig alles. Er sorgt dafür, dass sie vieles hinterfragt und schon bald kommt sie hinter das schlimme Geheimnis, ihrer Gedächtnislücken. Wird Damon sie nun verlassen? ---------------------- Buchausschnitte: (1) „Es war seltsam so zu tun, als würde ich mich an etwas erinnern, was ich komplett vergessen hatte. Als würde ich ein Leben erfinden, das ich niemals so führen würde. Ein Leben, in dem ich mit Damon Mitchell sprach, als wären wir Vertraute. Doch, obwohl diese Geschichte ausgedacht war, saß er in der Wirklichkeit neben mir." (2) „Dreh dich um, Aria.", hörte ich ihn flüstern. Seine Stimme war butterweich, ja fast flüssig. Sie verwandelte sich in einen See voller Leidenschaft und Begierde und wuchs recht schnell zu einem Ozean an. Ein Ozean, welcher unendlich groß und weit war. Er würde niemals enden und zeigte all die Möglichkeiten auf, die Damon und ich in diesem Moment der Zweisamkeit hatten. Ich war überrascht, als meine Beine ihm gehorchten und ich mich langsam wieder zu ihm drehte. „Schau mich an.", auch diesen Befehl führte ich ohne Protest aus. Er fing meinen benebelten Blick auf und strahlte mich mit einer starken Ausstrahlung an. Die Anziehungskraft, welche mich in diesem Moment ergriff, machte es mir unmöglich seinem Blick zu weichen oder mich von ihm zu entfernen. Ich war gefangen. Doch noch nie hatte sich ein Gefängnis so befreiend angefühlt.

More details
WpActionLinkContent Guidelines