All I know (Araflo ff)

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WpMetadataNoticeÚltima publicación mar, ene 4, 2022
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Romans Monitor fing auf einmal an zu leuchten. Das weiße Licht wurde immer heller und heller, brannte sich förmlich in seine Augen. Mit den größer werdenden Schmerzen schloss er sie, in der Hoffnung, dass das Licht nicht mehr so hell scheinen würde. ~~~~~~~~~~~~~~ Ein leichter, kalter Wind fuhr durch sein Haar. Es roch nach frischem Gras und etwas nasses tröpfelte auf seine Wange. 'Warte mal, Wasser?' Mit großer Anstrengung schaffte Roman es, seine Augen einen kleinen Schlitz zu öffnen. Trotz verschwommener Sicht konnte er eine Gestalt vor sich erkennen. 'Wieso hat der ne Pflanze auf dem Kopf?' Die Gestallt kniete sich zu ihm hin und fing an zu sprechen: "Bist du jetzt auch endlich mal wach Schlafmütze?" Diese Stimme erkannte Roman überall. "Flo"
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  • #Araflo# Gestaltenwandler

Der erste Sonnenstrahl stahl sich durch das schmale Fenster, tastete sich langsam über das zerwühlte Bettlaken, bevor er ihre Wange berührte. Ein sanftes, goldenes Licht, das sie aus der Dämmerung ihrer Träume zog. Sie blinzelte, streckte sich unter der schweren Decke. Noch ein Tag. Noch ein weiteres Kapitel in einem Buch, dessen Handlung längst vorhersehbar war. Der Duft von altem Holz und abgestandenem Kaffee hing in der Luft, vermischt mit der fernen Melodie einer Stadt, die sich gerade erst aus ihrer nächtlichen Starre löste. Maschinen, Stimmen, Leben. Alles war in Bewegung - nur sie fühlte sich, als würde sie auf der Stelle treten. Ihr Blick glitt durch den kleinen Raum. Alles an seinem Platz. Die Bücher, fein säuberlich geordnet, als könnten sie eine Ordnung in ihr Inneres bringen. Jedes Stück sorgsam ausgewählt, jedes Objekt eine stumme Erinnerung an Kontrolle. Kontrolle, die sie brauchte, um nicht zu ertrinken. Doch selbst die makellose Oberfläche ihres Lebens konnte nicht verbergen, dass darunter etwas nagte. Etwas, das nach ihr griff, das in den stillen Momenten zwischen den Seiten ihres Alltags lauter schrie als alles andere. Ein Verlangen, unbestimmt, unfassbar - aber unaufhaltsam. Als sie den ersten Schluck Kaffee nahm, brannte er auf ihrer Zunge, doch sie genoss den Schmerz. Ein kurzer Moment, in dem sie sich spürte. Draußen erwachte die Stadt. Autos rollten über den Asphalt, Menschen eilten zur Arbeit. Jeder von ihnen trug seine eigene Geschichte in sich, eigene Sehnsüchte, eigene Narben. Und sie? Sie war nur eine Beobachterin am Rande des Spielfelds, gefangen zwischen Routine und dem tauben Echo einer Frage, die sich in ihr brannte: Wann wird sich endlich etwas ändern?

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