You made me lonely

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Jul 22, 2022
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Fiction
Fantasy
Man erzählte sich am Lagerfeuer Schauermärchen über seinen tiefschwarzen Wolf, welcher aus der Nacht selber geboren schien. Über die Jahre hörte man die verschiedensten Gerüchte über seine Größe, seine Stärke und seine Unbesiegbarkeit. ------------- Eine tiefe Erkenntnis regte sich in meinem Inneren. Mein ganzer Geist, all meine Instinkte schrien nur noch eine Sache: Gefährte. Wortlos ließ er mich los und trat einen Schritt zurück. Sein Gesicht war immer noch ohne jegliche Gefühlsregung, doch sein Blick blieb unaufhörlich auf mir . In meiner Brust tobte es. Meine wölfische Seite wollte schreien vor Glück, wollte ihm wieder nahe sein. Ich schüttelte den Kopf und rief mir die Bilder jener unvergessenen Nacht wieder auf und erinnerte mich an den Anblick meiner toten Eltern. Der Hass siegte, aber er schmerzte. Ich biss meine Zähne hart aufeinander und ging wieder in Angriffshaltung. „Lass es lieber bleiben, Mate" Seine Worte ließen meinen Zorn nur noch weiter auflodern. Wie konnte er es wagen mich Mate zu nennen? Die heilige Verbindung, welche meine Eltern teilten, in den Dreck zu ziehen ?
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#279
schmerz
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Er war niemand mit dem man sich anlegen wollte. Niemand den man als Mate haben wollte. Jemand, den man fürchten sollte. Während der Schulzeit hielt man sich fern von ihm. Einmal im Visier, kam man niemals mehr davon und das Leben war zerstört. So geschah es mit jedem. Mein Instinkt warnte mich vor ihm und ich empfand eine entsetzliche Furcht, wenn sich unsere Blicke trafen. Würde ich die Nächste sein? Würde er nun mein Leben zerstören? Als er nach langer Zeit wieder auftauchte, ahnte ich nicht, welche Pläne das Schicksal für uns hatte. Ich erkannte nicht, dass mein Leben sich drastisch verändern würde. Ich hasste ihn, bevor ich wusste, dass sein Herz meines ruft. Und danach hasste ich ihn noch mehr.

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