K I L L E R

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Apr 30, 2022
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Fiction
Mystery
Tagskrimi
Sage niemals: "Das kann mir nicht passieren, das würde ich nie tun", denn das Leben ist unvorhersehbar und niemand ist vor den Dingen gefeit. 𝗔𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝘁, 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗗𝗶𝗻𝗴𝗲, 𝗱𝗶𝗲 𝗱𝘂 𝗱𝗶𝗿 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗹𝘀 𝗵𝗮̈𝘁𝘁𝗲𝘀𝘁 𝘃𝗼𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻...
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"Auf die eine oder andere Weise würde es sowieso früher oder später genau so enden: Man würde älter; die inneren Stürme würden sich von allein legen; das Drängen weniger und weniger werden; man würde sich auf Barhockern an die alten Schlachten, Wunden und Leiden zurückerinnern und darüber lachen, wie intensiv und mächtig sie gewesen waren, und vor allem wie nutzlos und zerstörerisch. Mit der Zeit würden selbst diese Erinnerungen mehr und mehr verblassen, sie wären zwar immer da, aber man würde sie fast nicht mehr spüren. Genauso wie er jetzt. Alles würden nur noch Bilder und Gedanken sein. Nein, weniger, nur noch Ahnungen, dass es einmal so gewesen sein musste. Dass man einmal so empfunden und gelebt hatte. Aber nichts würde einen mehr berühren. Man würde mit allem versöhnt sein. Ewiger Friede würde herrschen, wo früher gewaltige Kämpfe tobten. Als ob man ein neuer Mensch geworden wäre. Vielleicht mehr ein anderer Mensch. Einer, nachdem man sich in seinen jungen, dunklen, kalten Momenten gesehnt hatte. Dann würde man schlußendlich doch genau da ankommen, wo Alex sowieso lange vorher anlangte: Man würde die Gewissheit haben, dass das einzig mögliche Glücklichsein im Leben darin bestand, ein paar Biere zu kippen, sich von einem einsamen Ding den Schwanz lutschen zu lassen und ihr dafür das zu geben, wonach sie sich am meisten sehnte, nämlich einen zärtlichen Kuss und Arme, in denen sie die Nacht verbringen konnte. Nicht mehr und nicht weniger."

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