Try Everything

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Jun 8, 2022
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Fiction
Romance
Immer wieder hörte ich Ihre Schreie. Ich wollte nicht wissen was Sie mit Ihr machten. Nach jedem Schrei überzog sich eine erneute Gänsehaut über meinen Körper, schmerzvoll schloss ich meine Augen. Wie konnte man sowas Menschen antun. „ALE Sieh nicht hin!", Ihre Stimme klang trotz Schmerz noch so stark. Ich hörte den kleinen Weinen und zum Bett rennen sehen. Er sah mich mit diesen kleinen Augen so verängstigt an. Wie konnte man nur einen 10 Jährigen hier einsperren? Erneut erklang ein wimmern von Ihr, aus Refelx wollte der junge vor mir sich umdrehen als ich meine Hand durch die Gitter zu ihm steckte. Erschrocken blickte er mich an. „Sieh nicht hin.", hauchte ich leise und nahm vorsichtig seine Hand in meine. „Wir müssen hier raus", flüsterte er und kniff seine Augen zu. Ich nickte und betete insgeheim, das meine Familie uns bald finden würde. Ich war hier erst 3 Tage und doch konnte ich langsam nicht mehr. „Ich werde nie Schweigen und das weißt du!", schrie Sie anscheinend die Person vor sich an. Der Junge der anscheinend Ale hieß schüttelte schmerzvoll den Kopf. „Du kleine Göre, ich werde dich noch brechen genauso wie deinen Vater!", die Stimme klang so mächtig das mir erneut eine Gänsehaut über den Körper lief. „Bitte beeilt euch...", murmelte ich leise und dachte an meine Brüder.
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Mit vier Jahren ließ mich meine Mutter einfach zurück. Ich weiß noch, wie ich an der Tür stand und sie nie wieder gesehen habe. Seitdem war es nur noch mein Vater und ich - und meine kleine Schwester. Mein Vater hat mir beigebracht, was Angst ist. Er schlug mich, wenn er betrunken war, und oft auch, wenn er einfach nur einen Grund suchte. Ich wusste nie, wann er wieder ausrasten würde. Und meine Schwester -sie war noch zu klein, um sich zu wehren, also musste ich alles ertragen, um sie zu schützen Ich hatte nie Zeit, ein Kind zu sein. Die Schule war das kleinste Übel. Nach der Schule ging ich arbeiten - im Blumenladen am Tag und im Strip Club nachts. Beide Jobs saugten mich aus, aber ich konnte nicht aufhören. Wir mussten essen, wir mussten überleben. Freunde? Hatte ich nie. Und Liebe? Die gab es nur in Träumen, die ich nicht hatte. Ich wollte nie in einer Welt leben, die nur aus Schlägen und der Dunkelheit eines Clubs bestand. Aber es gab keine Wahl. Es gab nie eine Wahl. Ich kämpfte für meine Schwester, weil sie das einzige war, was noch zählte. Alles andere war egal. Bis er kam... Bilder sind von Pinterest:)

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