*Johnlock* Sein letzter Schwur

*Johnlock* Sein letzter Schwur

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WpMetadataNoticeLast published Tue, May 12, 2015
Sherlock und Lestrade waren aufgefordert worden, mein Zimmer zu verlassen. Die Ärzte waren der Meinung, ich bräuchte Ruhe. Ich war wütend, dass es nicht geklappt hatte. Statt endlich von all dem Schmerz, der Trauer befreit zu sein, lag ich hier in einem Krankenhausbett und stand unter der ständigen Beobachtung zweier Schwestern. Zu allem Übel zwang man mich auch noch mit einem der Seelenklempner hier zu reden. Ich weigerte mich allerdings über meine Probleme zu sprechen. Verstehen - würde mich hier sowieso niemand. Der Gedanke daran nach der Entlassung wieder Tag und Nacht allein in der Wohnung zu hocken, machte mich wahnsinnig. Ich wusste bei der nächsten Gelegenheit würde ich es wieder tun. Und dann würde ich sichergehen, dass mich niemand fand. ~ So könnte es nach 'Sein letzter Schwur' weitergehen.
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War das die Rolle des Helden? Harry Potter. Der Auserwählte. Der Junge, der überlebte. Sieben Jahre voller Druck, Schmerz und Verzweiflung lagen hinter ihm und nur ein falscher Schritt hätte ihn in den sicheren Tod reißen können. Doch der Krieg war vorbei. Aber anstatt endlich die verdiente Ruhe zu genießen, herrschte dieser Krieg nun tief in ihm. Es schrie in seinem Kopf, sein Körper schmerzte und seine Sicht war verzerrt. Der Glanz in seinen Augen war erloschen, die Vergangenheit schien ihn zu zerreißen und er versank in Schuldgefühlen darüber, dass der Kampf seine Schuld gewesen war. Als er die Chance bekommt, sein letztes Schuljahr mit den Überlebenden zu wiederholen, möchte er diese Gelegenheit unbedingt ergreifen. Hogwarts hatte ihn gestärkt empfangen und geschwächt wieder gehen lassen. Egal in welchen Teil des Schlosses er ging, überall flackerten die Bilder von den Trümmern und Leichen, die vor vier Monaten noch da gewesen waren, vor seinem inneren Auge auf. Sie hatten sich in seine Seele gebrannt. Er wusste nicht, ob er diesen Ort nun jemals wieder als sein zu Hause betrachten könnte. Dass nicht nur Harry und seine Mitkämpfer ein weiteres Jahr in Hogwarts wohnten, sondern auch die Anhänger der dunklen Seite, stellte alle vor eine große Herausforderung. Doch als Harry herausfand, was ihn wirklich hinter den Mauern Hogwarts' erwartete und dass Draco Malfoy auch weiterhin eine wichtige Rolle in seinem Leben spielen sollte, hätte Harry sich nicht im Entferntesten ausmalen können. Draco: "Die Leere durchtränkt ununterbrochen seine grünen Augen, aber dass sie wirklich tot aussehen, ist noch mal eine andere Liga..."

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