Revolte - Die Insel

Revolte - Die Insel

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Oct 6, 2022
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Fiction
Science Fiction
Von meiner Zukunft hatte ich mir so viel erhofft. Ich glaubte an Freude und ein sicheres Leben. Jede freie Sekunde träumte ich von meinem heilen Leben. Stattdessen landete ich erneut im Dreck. Ohne Antworten, ohne Perspektiven. Je länger ich nach einer Richtung suchte, desto mehr Fragen und Probleme kamen auf. Auch Verrat, Trauer, selbst der Tod machten vor meiner Zukunft nicht Halt. Und ich? Ich wusste noch immer nicht, was für eine Rolle ich spielen musste und was mein Platz in der Welt war. Doch stand fest, dass ich etwas unternehmen musste. Ich konnte nicht mehr wegsehen, dass andere über mich entschieden. ************************** Sauer knurrte ich. "Das wirst du noch bereuen. Warte es nur ab." Ich war mir meiner Worte so sicher. Entschlossen zog ich an meinen Fesseln; bereit, mich loszureißen. Doch als Styn seine Stimme erhob, fror jegliche Regung ein. "Du spielst hier nicht die Hauptrolle. Schnallst du es nicht?", fauchte er. Mit leeren Kopf starrte ich ihn an. Meine Gedanken kamen seinen Worten nicht nach. Anscheinend stand diese Verwirrung unverschleiert in meinen Augen, denn als Styn mich ansah, brach er in schallendes Gelächter aus. "Dass du hier sterben wirst, kümmert keinen."
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#49
dystopie
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▪︎Teil 1: Bedevilment - Heillose Verwirrung ▪︎Teil 2: Knight in Shining Armor (Teile können theoretisch unabhängig voneinander gelesen werden.) ~~~~~•~~~~~ Neue Stadt. Neue Menschen. Neue Probleme. Natürlich macht es das nicht gerade leichter für eine junge Frau sich im Alltag besser zurecht zu finden. Hinzu kommt das allseits bekannte Problem mit dem männlichen Geschlecht... Die, die man haben darf, werden für einen selbst nie mehr als beste Freunde sein. Doch die Verbotenen, die tun es einem so richtig an. Sie stehlen dein Herz, noch bevor du es überhaupt mitbekommst oder etwas dagegen unternehmen kannst. Und ehe du dich versiehst, steckst du mitten in einer Misere aus der ein schnelles Entkommen nicht möglich und das Brechen des eigenen Herzens beinahe schon vorprogrammiert ist... ~*~ „Hast du mir zugehört?", Calum sah mich aufmerksam an. Seine Kiefermuskeln waren angespannt und seine Augen wirkten hart. Was hatte ich verpasst? Was war geschehen, um seinen glühenden Blick zum Erstarren zu bringen? „Wie bitte?", nuschelte ich und versuchte mich auf seine Worte zu konzentrieren. „Ich meinte, dass so etwas wie heute nicht noch einmal passieren darf. Wir waren beide etwas gestresst und dann ist dieser Fehler einfach passiert. Keiner von uns interessiert sich für den anderen, oder?" Eine Taubheit überfiel mich. Was sagte er da? Fehler? Kein Interesse? Nicht in der Lage etwas erwidern zu können nickte ich nur. Es pochte in Meinem Kopf und es fühlte sich an, als würde eine kalte Hand meinen Brustkorb zusammenpressen.

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