Was ist schon normal?

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WpMetadataNoticeZuletzt aktualisiert Sa., März 11, 2023
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SACHBUCH
Normalität. Ein Wort mit einer so großen Bedeutung, oder...? Was ist normal? Wie wird es definiert? Und welche Bedeutung hat das Wort eigentlich? Normal ist Kiras Leben definitiv nicht. Seit ihrer Entführung hat sich so einiges verändert. Aber wird sie wieder in ihr scheinbar so normales Leben zurück können oder muss sie das neue einfach akzeptieren? Schmerzen. Ein Wort welches sie seit der Entführung kennenlernen muss. Ob sie will oder nicht. Die Menschen dort sind der Meinung schmerzt prägt unsere Gesellschaft, schmerzt hilft uns. Gefühle. Etwas was dort nicht akzeptiert wird. Ob es nun Gefühle für eine andere Person sind oder Emotionen, also Traurigkeit oder einfach Glücklich sein. Nein. Für die Menschen dort etwas unnatürliches, etwas unnormales, aber Kiras Leben wurde nun mal von Gefühlen und Emotionen geprägt. Sie war schon immer ein Gefühlsmensch kein Verstandsmensch, sie handelte immer nach ihren Gefühlen. Wie soll sie also mit einem Gefühlsverbot Leben? //Ich möchte auf Brutalität hinweisen. Das Buch ist keines dieser Kitschigen Liebesgeschichten sondern mehr ein Brutales Buch. Sollte ein schweres Thema behandelt werden, so werde ich am Anfang eines Kapitels eine kleine tw aussprechen. Uploads werden unregelmäßig erscheinen.. Habt viel Spaß beim Lesen!//
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Mit vier Jahren ließ mich meine Mutter einfach zurück. Ich weiß noch, wie ich an der Tür stand und sie nie wieder gesehen habe. Seitdem war es nur noch mein Vater und ich - und meine kleine Schwester. Mein Vater hat mir beigebracht, was Angst ist. Er schlug mich, wenn er betrunken war, und oft auch, wenn er einfach nur einen Grund suchte. Ich wusste nie, wann er wieder ausrasten würde. Und meine Schwester -sie war noch zu klein, um sich zu wehren, also musste ich alles ertragen, um sie zu schützen Ich hatte nie Zeit, ein Kind zu sein. Die Schule war das kleinste Übel. Nach der Schule ging ich arbeiten - im Blumenladen am Tag und im Strip Club nachts. Beide Jobs saugten mich aus, aber ich konnte nicht aufhören. Wir mussten essen, wir mussten überleben. Freunde? Hatte ich nie. Und Liebe? Die gab es nur in Träumen, die ich nicht hatte. Ich wollte nie in einer Welt leben, die nur aus Schlägen und der Dunkelheit eines Clubs bestand. Aber es gab keine Wahl. Es gab nie eine Wahl. Ich kämpfte für meine Schwester, weil sie das einzige war, was noch zählte. Alles andere war egal. Bis er kam... Bilder sind von Pinterest:)

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