Postemotionale Wirklichkeit

Postemotionale Wirklichkeit

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WpMetadataReadMatureComplete Sat, Jun 21, 2025
Ich warne Sie vor: Diese Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Sie beinhaltet Betrug und Lügen. Viel Schmerz und ein paar heftige Streitereien. Joko und ich schenken uns nichts. Unsere Beziehung mag vielleicht zwei Jahre her sein, aber vorbei ist sie noch lange nicht. Dies hier ist vermutlich nicht die Geschichte, die Sie hören wollen. Sie hat Ecken und Kanten. Sie zeigt uns unsere Fehler auf. Dennoch ist es unsere Geschichte.
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Es war dunkel und der Regen prasselte erbarmungslos auf ihn ein. Seine Haarsträhnen tropften, seine Kleidung war durchnässt und klebte an seinem Körper. Zuerst konnte er nichts sehen, doch nach einer Weile erkannte er, dass er an einer Verzweigung stand. Wie war er hierhergekommen? Angestrengt versuchte er sich zu erinnern. Bruchstücke erschienen vor seinem inneren Auge. Szenen, wie aus einem Film... sein erstes Zusammentreffen mit seinem Zimmergenossen, das erste Kennenlernen mit den anderen Bewohnern des Wohnheims... die unzähligen Stunden mit seinen neuen Freunden, das gemeinsame Lachen... er dachte an die letzten Wochen zurück. Und er dachte an ihn. Bei der Vorstellung seiner dunklen Augen und seines Lachens, seiner Art, ihn zu umarmen... Trotz der herrschende Kälte wurde ihm warm ums Herz und unwillkürlich musste er lächeln. Er spürte eine Sehnsucht in sich aufsteigen. Sie wurde immer stärker, als ob sich jede Faser seines Körpers nach einer Berührung verzehrte. Er konnte sie schon beinahe spüren. Er stellte ihn sich vor... er versuchte es zumindest. Aber seine Vorstellung konnte ihm nicht gerecht werden, es schien, als würde er ihm entgleiten. Er hielt es nicht mehr aus, er musste zu ihm, und zwar sofort. Sein Körper bewegte sich scheinbar ohne sein Zutun, seine Beine trugen ihn immer weiter. Er rannte die Strasse entlang, trotzdem schien er nicht vom Fleck zu kommen. Er rannte schneller, doch es änderte nichts. Er wurde immer verzweifelter, doch nachdem er gefühlt Stunden gerannt war, ohne auch nur einen Meter zurückzulegen, gab er auf. Was war nur los? Er ging auf die Knie, er konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Er wollte nur noch eines, nämlich ihn wieder zu umarmen. Author's note: Diese Geschichte enthält Gewalt und eindeutige Inhalte. Sie ist komplett fiktiv und hat nichts mit der Realität zu tun. Personen, die sich bei homosexuellen Inhalten angegriffen oder unwohl fühlen, wird vom Lesen abgeraten. Danke.

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