Who am I?

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Sep 4, 2023
Wer bin ich eigentlich? Was für eine Sexualität habe ich? Hab ich überhaupt eine? Kann man ohne sein? Wie finde ich das heraus? Will ich das herausfinden? Was passiert, wenn ich nicht dem Norm Weltbild der Heterosexualität entspreche? Kann ich mich selber damit akzeptieren? Werden andere mich so akzeptieren? }alles Fragen die sich ein Mädchen in ihrem jungen Alter anfängt aktiv zu fragen und versucht zu beantworten. Ich denke, dass viele irgendwann an dem Punkt sind, wo sie sich fragen wer sie sind, zu wem sie sich hingezogen fühlen oder was oder wer sie später sein wollen. Das ist völlig normal. In dieser Story beschreibe ich, wie es sein kann und lasse etwas aus eigenen Erfahrungen einfließen. Viel Spaß
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Ist es schräg, erst mit 26 Jahren erstmals Geschlechtsverkehr zu haben? Ist es ungewöhnlich, suchtgefährdet zu sein? Ist es verwerflich, psychisch zu erkranken? Obwohl ein Grossteil der Leute diese Fragen wahrscheinlich mit "Nein" beantworten würde, sind die angesprochenen Themen alle mit Tabus behaftet. Dabei könnte man doch einfach darüber sprechen. Mit dem vorliegenden Buch ist die Hoffnung verbunden, dass künftig weniger Leid dadurch entsteht, weil man über vermeintlich ungewöhnliche Erscheinungsformen des Lebens den Mantel des Schweigens hüllt. Erst durch einen offenen Umgang mit dem, was war, eröffnet sich die Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen, was wird. Mein Leben als junger Erwachsener war orientierungslos. So deutlich ich spürte, was ich wollte, so unklar war mir, wie sich dieses Streben umsetzen liess. Am belastendsten aber war, dass ich mit emotionalen Defiziten aus der Pubertät hervorgegangen war, die einer glücklichen Liebesbeziehung hartnäckig im Weg standen. Weshalb das so war, verstand ich lange nicht. Rückblickend stelle ich erleichtert fest: Kehrtwenden sind im Leben auch jenseits der Jugend möglich. Aber blitzartige Veränderungen von heute auf morgen gehören ins Reich der frommen Wünsche. Ein Wandel falscher Sichtweisen und kontraproduktiver Angewohnheiten ist ein Langzeitprojekt, bei dem keine Abkürzungen und Schleichwege vorgesehen sind. Meinem Beispiel attestiere ich keinerlei Allgemeingültigkeit, und mein Lebensweg verläuft so individuell wie jeder andere auch. Aber meine Geschichte zeigt, dass auf Durststrecken nicht bloss eine Oase, sondern langfristig fruchtbarer Boden folgen kann. Egal, wie tief man in der Scheisse steckt: Auf lange Sicht siegt nie die Angst, sondern immer die Liebe.

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