Weißes Licht im Panoptikum

Weißes Licht im Panoptikum

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Oct 6, 2023
[ Enemy's to Lover's ] Schon zu lange lebte Corinna im Angesicht der Sünde und versprach einst, durch einen Pakt, der göttlichen Reinheit und dem Licht zu dienen. Aus dieser Übereinkunft mit der Ewigkeit, verpflichtete sie sich den Engeln und verschrieb sich deren Regeln. Bis heute ist sie an jene gebunden und kämpft gegen die düsteren Schatten einer Welt, welche die Sünde weiterhin huldigt. Bei einem weiteren Angriff auf ein altes Fabrikgebäude, muss sich Corinna jedoch wider Willen von einem Hüter der Dunkelheit helfen lassen und gerät damit in einen finsteren Konflikt aus Macht und Intrigen. Denn einst gab ihr der Pakt die verlorene Gabe der spektralen Bündelung aller Energien aus dem Akashafeld, wie auch ein Relikt des ureigenen Volkes der Sentifas. So trachten ihre Feinde sowohl nach dem Relikt, als auch der Übernahme ihrer Fähigkeiten. Gefangen im Panoptikum, zwischen Verpflichtung und Gehorsam und der wachsenden Spannung zu ihrem unbekannten Helfer, versucht Corinna um jeden Preis das Gleichgewicht zu bewahren und sich den Fängen wachsender Dunkelheit in ihr zu entreißen. "Sag mir wie viel du bereit bist zu geben, um das zu schützen was dir lieb und teuer ist. Was riskierst du zu verlieren." Sein Gewicht lastete unangenehm auf meinem Brustbein, nur mühsam erzwang ich mir den nächsten Atemzug, als sich seine Lippen noch weiter senkten und dabei sachte mein Ohr streiften. "Wohin wirst du gehen, wenn es keinen Ort mehr gibt, an den du dich fliehen kannst", flüsterte er an meiner Haut. Langsam verlor ich mich in dem sengenden Feuer, welches in mir wütete. Seine Präsenz züngelte wie Flammen um meinen Verstand, ließen mich taub und stumm zurück in einem Meer aus Glut und Hitze. "Du bist bereit jeden Preis zu zahlen und ich werde derjenige sein, welcher ihn benennt."
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Ihre Liebe ist verboten. So sind die unausgesprochenen Regeln. Das Leben und der Umgang zwischen den DeLaurants und den Cunninghams ist zwar friedlich, doch eigentlich sind sie bis ins Tiefste seit Jahrzehnten verfeindet. Cayden und Fallon, die Kinder der jeweiligen zerstrittenen Oberhäupter, können sich nicht ausstehen. Ihre Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein: Er, ein arrogantes Arschloch, und Sie, eine unnahbare Einzelgängerin. Doch ein unbeabsichtigt gemeinsamer Abend und ein folglicher Mord innerhalb der Familien lässt die beiden ungewollt näher kommen. Zuneigung dürfen die beiden nicht füreinander empfinden, das verbietet die oberste Vorschrift. Doch was ist, wenn die Regeln Ketten sind, die ihr größtes Verlangen unterbinden? ↬ Sample: Cayden lehnte sich einige Zentimeter nach vorne, aber ich konnte nicht anders, als meine Hand auf seine Brust zu schieben und ihn von seinem nächsten Schritt abzuhalten. "Cayden, nicht", hauchte ich, doch ich konnte selbst meinen Blick nicht von seinen attraktiven Lippen nehmen. "Du weißt, wir dürfen nicht." So sehr ich es auch in diesem Moment wollte, konnte ich den Gedanken nicht abschütteln, dass wir damit gegen die höchste Regel verstoßen würden - ganz zu schweigen von meinen Prinzipien, mich niemals auf einen DeLaurants einzulassen. Noch niehatte eine Cunnigham eine intime Beziehung mit einem DeLaurant eingegangen und trotz des Friedens zwischen unseren Familien, wurden die Vorschriften niemals aufgehoben. "Ich weiß", flüsterte er, was mich innerlich unruhig machte. Alles sprach gegen das, was wir tun wollten, aber ich konnte meine Gedanken nicht einfach abstellen. "Einen Kuss", wisperte ich schließlich und sah von seinen Lippen hoch in seine stechend grünen Augen. "Um uns zu beweisen, dass da nichts zwischen uns ist." Cayden nickte leicht. Sein Mund war meinem gefährlich nahe gekommen. "Einen Kuss", wiederholte er und dann senkte er endlich seinen Mund auf meinen.

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