ăEr war wie der Engel, der mich retten sollte. Aber ich wusste nicht, ob ich es wert war, gerettet zu werden.ă âNa, los. Bringen wir Sie nach Hause." âIns Hotel", merkte ich an. âIch habe kein Zuhause." âDas Zuhause hat jeder. Meins ist der Ort, an dem ich mich wohlfĂŒhle", grinste er mich an als er sich meine Hand schnappte und mit mir loslief. âWo fĂŒhlen Sie sich wohl?" Ich hatte ihm wohl noch nie so schnell eine Antwort geliefert, wie jetzt. âDann mĂŒssen Sie mein Zuhause sein", erklĂ€rte ich. âDenn ich fĂŒhle mich bei Ihnen unglaublich wohl", schĂŒttelte ich lĂ€chelnd den Kopf. ------------------------ Mein Leben war perfekt. In vielerlei Hinsicht. Klar hatte man es als kleine Schwester einer prominenten SĂ€ngerin nicht immer leicht. Und klar hatte man es nicht leicht, als Model und anfĂ€ngliche Schauspielerin. Oder als drittĂ€ltestes Kind in der Familie. Aber ich kam zurecht, mit allem. Ich hatte Freunde. Ich war ĂŒberall auf der Welt bekannt. Ich wurde fĂŒr meine Fotos in sĂ€mtlichen Zeitschriften geliebt. Ich wurde von meiner Familie geliebt. Sie waren alle fĂŒr mich da. Und dann gab es diesen einen Moment in meinem Leben. Nur diesen einen Moment, der alles auf einen Schlag vernichtete, was ich mir jemals mit MĂŒhe aufgebaut hatte. Der 17. August 2016. Alles war zerstört. Die Zivilisation, wie wir sie kannten. Es gab weder Fernsehen, noch Radio, noch Internet, noch Handyempfang, um seine liebsten anzurufen. Und wer war unsere Rettung und zeitgleich unser Verderben? Die Avengers und die Götter Asgards. Sie hatten versucht, uns zu retten. Alles haben sie in ihrer Macht stehende getan, um uns zu retten. Aber leider konnte man nicht immer alle retten. Und mit all meinen Verlust musste ich danach umgehen, lernen, zu leben. Nur wusste ich nie, wie ich das schaffen sollte. Ich war gebrochen. Ein gebrochener Mensch mit nur achtzehn Jahren. Ich war ein MĂ€dchen, was alles an nur einem Tag fĂŒr sich verlor.
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