IMPULSIV

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Oct 17, 2022
Impulsiv, so würde ich dich beschreiben.. Nett, danke. So werde ich dich jetzt absoforg nennen "Impulsiv, so würde ich dich beschreiben": ,flüsterte er heiß mir gegen mein Ohr. "Wie kommst du darauf?",antworte ich heißer. Mir lief ein schauer über den Hals "Ich habe dich noch nie über eine Aktion von dir nachdenken gesehen. Jede Aktion,jedes Handeln passierte Impulsiv. Sonst würdest du nicht hier liegen." raunte er und strich mit seinem Mittelfinger von meiner Hand aufwärts über meinen Arm. Mist, vielleicht hatte er doch recht. (Eigentlich kennt mich niemand. Entweder man sieht mich alle zwei Tage irgendwo mal oder dann ganze zwei Wochen nicht mehr. Warum das so ist? Weil ich mein Leben genieße. Ich genieße jede Party als wäre es meine letzte oder ich sitze im Mittelmeer auf einer Yacht und Bräune mich. Arbeiten geh ich nicht, wieso auch? Es gibt genug Leute die mir mein Leben finanzieren. Ich genieße das Leben in vollen Zügen. Jede Person die mich kennt, kennt aber nur eine Seite von mir. Das ist schon so beabsichtigt. Aber das macht es doch gerade extra aufregend oder? Mein Perfektes Doppelleben)
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Was bleibt, wenn der Mensch, der einen gehalten hat, plötzlich nicht mehr da ist? J. schreibt. Weil Reden zu schwer ist. Weil Worte im Kopf kreisen, aber selten den Weg nach draußen finden. Weil es Orte gibt, an denen Schmerz leiser ist, wenn man ihn auf Papier bannen kann. Seit dem Tag, an dem alles auseinandergebrochen ist, versucht J., die Reste zusammenzuhalten: von einem Alltag, der nie einfach war, und von einem Gefühl, das einst wie Sicherheit war - und jetzt wie Leere brennt. Die Welt um J. ist zu laut, zu grell, zu unbeständig. Routinen geben Halt, aber sie zerfallen. Reize prasseln ein. Begegnungen überfordern. Und tief drinnen arbeitet ein Schmerz, der sich nicht erklären lässt. Nur fühlen. Denn der Mensch, der einst sagte: „Ich mag, wie du bist." - ist fort. Ohne Ankündigung. Ohne Erklärung. Und mit diesem Weggang fällt auch J.s inneres Gleichgewicht in sich zusammen. Zwischen funktionierendem Außen und stillem Zusammenbruch entstehen Einträge, die tiefer blicken lassen als jedes Gespräch. Über Momente, in denen selbst Atmen schwerfällt. Über Nächte, die nur auszuhalten sind, wenn die Gedanken sortiert werden - in Zeilen, in Mustern, in Wiederholungen. Und über die stille Hoffnung, dass es irgendwo jemanden gibt, der nicht fragt, sondern bleibt. Als dann jemand Neues auftaucht, leise, vorsichtig, ohne zu drängen - verändert sich etwas. Nicht plötzlich. Nicht mit einem Knall. Sondern mit einem Blick, der nicht zu viel will. Einer Berührung, die nicht schreckt. Einem „Hallo", das kein Verlangen, sondern Respekt bedeutet. Und so beginnt eine neue Geschichte - mitten im Chaos. Zart. Unerwartet. Ehrlich. Ein leiser, erschütternd ehrlicher Roman über das Alleinsein, das Überleben im täglichen Lärm, über unsichtbare Zusammenbrüche - und über das kleine Wunder, das geschieht, wenn ein Mensch nicht versucht, zu reparieren, sondern einfach da ist

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