Crystal City

Crystal City

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Sep 22, 2024
In einer Welt, ganz anders als die unsere, gibt es ein Land, das von seinen Bewohnern Adahlia genannt wird. Magie ist dort die mächtigste Waffe, die allerdings nicht aus dem Nichts hervorgerufen werden kann. Man benötigt stets Energie. Lebensenergie. Die 16-jährige Lazuna Dalton träumt, seit sie denken kann, davon, einmal nach Adahlia reisen zu können. Eines Tages entdeckt sie das Buch bei ihrer Großmutter, aus welchem die Geschichten stammen, die sie ihr immer erzählte. Doch nicht nur die Geschichten stehen in diesem geschrieben, sondern auch eine Beschreibung wie man nach Adahlia gelangen kann. Lazuna folgt dieser und schafft es tatsächlich in die Welt von Adahlia zu reisen. Anfangs ist alles genauso wunderschön, magisch und mystisch, wie sie es sich immer erträumt hat. Doch schon bald merkt sie, dass eine gefährliche, dunkle Seuche das Land langsam immer weiter verschlingt und scheinbar niemand sie aufhalten kann. Und als wäre das nicht genug, erklären sich die zwei Königreiche Toivo und Aleski den Krieg...
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#138
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Vor etwa zwanzig Jahren begann die Angst. Immer mehr Menschen fürchteten jene, die mit besonderen Fähigkeiten geboren wurden - Menschen, die ein wenig Magie in sich trugen. Manche konnten Feuer aus dem Nichts erschaffen, andere flogen durch die Lüfte, sprachen mit Tieren oder verwandelten sich in ebenjene. Die Bevölkerung nannte sie verächtlich Hexen. Doch niemand wusste, wer eine solche Gabe in sich trug - und welche. Das machte sie unberechenbar. Und gefährlich. Der König Freed Crane, ließ schließlich alle Magie verbieten. In seinem Reich sollte es keine Hexen mehr geben. Auf seinen Befehl hin wurden viele gejagt, gefoltert und öffentlich hingerichtet. Seine Kampagne war gnadenlos. Sein Bruder Dante Crane jedoch ging einen anderen Weg. Zwar verachtete auch er Magie, doch erkannte er ihren Nutzen - zumindest, wenn man sie kontrollieren konnte. So ließ er Hexen, deren Fähigkeiten ihm von Vorteil erschienen, in dunkle Verliese sperren. Ihre Kräfte nutzte er für seine Zwecke, denn sein Königreich lag im dauerhaften Krieg mit dem Land der Drachen - einem Reich, das ebenso unbarmherzig wie gefährlich war. Einige Hexen konnten damals entkommen. In der Ferne errichteten sie ihr eigenes Dorf - verborgen auf einer Insel, umgeben von unbezwingbaren Felsklippen. Nur eine einzige Brücke führt dorthin. Eines Tages erreichen Gerüchte das Dorf: Eine Heilerin, eine der Ihren, wird noch immer in Dantes Kerkern gefangen gehalten. Ihre Gabe könnte entscheidend sein. Sie soll befreit werden - koste es, was es wolle. Für dieses gefährliche Unterfangen engagieren die Hexen einen Mann, dessen Name selbst in den Schatten der Welt geflüstert wird: Mace, ein berüchtigter, grausamer und stets mies gelaunter Söldner. Ein Mann, der keinen Skrupel kennt - und kein Erbarmen.

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