Glück..

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Feb 15, 2015
Das Leben ist schwer, anstrengend und nicht immer fair zu einem. Man kriegt jeden Tag auf's neue Probleme in's Gesicht geklatscht. Viele wissen nicht wie man mit so vielen Problemen umgehen soll, dass verstehe ich natürlich, und fangen sich somit an wehzutun. Tuen Sachen, die sie sonst nie tuen würden. Fangen an sich die Haut aufzuritzen, nehmen Drogen zu sich, hassen und verabscheuen sich selber. Finden sich hässlich und fett. Hassen ihren Charakter und finden das sie nie gut genug für andere sind. Irgendwann werden sie einfach nur noch eiskalt sein und werden nicht nur sich selber hassen, nein, sondern auch jeden anderen auf dieser Welt . Ich verstehe sie. Wird man einmal verletzt oder auch nur einmal von einer Person ausgenutzt, so stirbt das Vertrauen. Und wir haben Angst, dass jeder so sein könnte. Das jede Person uns nur verletzen möchte. Es ist normal so zu denken, oder? Das Leben ist kompliziert oder wir machen es kompliziert. Vielleicht denken wir zuviel, anstatt einfach mal zu leben. Vielleicht sollten wir auch einfach nur jede Sekunde genießen?! Das Leben ist doch leicht, oder? Oh wartet, ich habe die Antwort schon. Das Leben ist alles andere als leicht. Glück. Nicht das ich lache. Glück ist nicht langanhaltend, Auj jeden Fall auch zu kurz. Davon sollte es mehr geben, kann man sich das irgendwie kaufen oder so? Glück, hm, klingt echt gut. Ich könnte so eins bis zwei vielleicht auch hunderte von denen gebrauchen. 
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Mina

[E] markiert Kapitel mit sexuellem Inhalt. Was macht man eigentlich, wenn man Anfang Dreißig ist, keinen Partner, keine Kinder, keinen Hund und keinen Garten hat, aber auch keinerlei Bedürfnis, das zu ändern? Was tut man, wenn Gleichaltrige von Familien, Häusern, Kindergartenplätzen und familienfreundlichen Hotels erzählen, sich besorgt erkundigen, ob man denn so wirklich glücklich sei und ohne die Antwort ernst zu nehmen, ungefragt Tipps zur Partnersuche oder zur Fortpflanzung geben? Eigentlich gar nicht so unerwartet: man macht weiter wie früher. Statt für ein Studium quält man sich irgendwann für die Arbeit aus dem Bett, dadurch kann man irgendwann aufwändigere Dinge kochen, als Nudeln, statt die Wochenenden auf Partys bei allen möglichen Freunden zu verbringen, verbringt man sie fast nur noch mit den ebenfalls nicht ‚sesshaft' gewordenen Freunden, statt billig-Techno in dem Club mit den günstigen Getränken schätzt man irgendwann vielleicht andere Musik ohne auf die Getränkepreise zu achten. Aber sonst ändert sich nicht viel. Dass man, obwohl die ‚ersten Male' im Leben mit den Jahren stetig abnehmen, immer noch neue Dinge erlebt und sogar sich selbst nochmal neu kennenlernt, bestätigt einen hin und wieder, dass man mit Ü30 noch lange nicht alt ist, auch wenn einem - gerade als Frau - Werbung für Faltencreme, die Erinnerung des Gynäkologen, dass Schwangerschaften bald ein erhöhtes Risiko für alles Mögliche bergen und die Erinnerungen, was Andere in dem Alter schon alles erreicht hatten, etwas Anderes suggerieren.

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