Entführt
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WpMetadataReadComplete Fri, Jan 6, 2023
„Es ist mir egal, ob du mich liebst. Solange du bei mir bist, ist mir alles egal. Solange ich dich sehe, dein Atmen höre, in deine Augen schauen und dir durch die Haare streichen kann, ist mir alles egal. Sollte uns jemand finden, dann würde ich uns beide töten, damit du mir niemals weggenommen wirst. Du bist das Einzige, was ich brauche, um zu überleben. Ich verzichte lieber auf Essen und Trinken als auf dich. Weißt du auch warum? Weil ich dich liebe, wie ich noch nie jemanden geliebt habe."
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#5
besessen
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Was, wenn man dachte, dass die erste Liebe die Intensivste ist? Was, wenn man dachte, dass die Liebe alles besiegen kann? Dann hat man sich wohl geirrt, das denken zumindest Madelyn und Kayden, deren Happy End vor drei Jahren zunichte gemacht wurde. Madelyn hat sich seitdem ihr eigenes Leben aufgebaut und arbeitet leidenschaftlich als Physiotherapeutin in einer Rehaklinik und ausgerechnet Kayden läuft ihr dort wieder über den Weg. Obwohl sie anfänglich noch mit allen Kräften versucht, die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit zu unterdrücken, realisieren mit der Zeit doch beide, dass ihre Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben ist und man manchmal hinter die Kulisse blicken muss, um das Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen. Und manchmal muss man stärker sein und mehr kämpfen, als man es zuvor von sich erwartet hat. Seine Ängste überwinden. Dem Herzen die Erlaubnis geben, wieder geliebt zu werden. Und sein Leben in die Hand nehmen. ~ "Ich sperrte den Schmerz einfach weg und als ich dich gesehen habe... da wollte er einfach ausbrechen... und ich konnte nicht mehr so stark sein, wie ich eigentlich wollte. (...) Ich habe dich einfach jeden Tag so sehr dafür gehasst, was du getan hast und am liebsten hätte ich dich gar nicht behandelt, sondern einfach zusammen geschlagen. Und ich habe infrage gestellt, ob ich denn jemals wieder lieben kann, weil... ich dich immer noch... liebte. Ich hasste und liebte dich gleichzeitig und egal mit wem ich mal zusammen wäre, du wärst immer noch in meinem Kopf gewesen. Und verdammt nochmal hat mich es angekotzt, dass du meinen Fragen immer ausgewichen bist, was denn jetzt genau los war. Und irgendwann kam wieder der Gedanke, wie naiv ich war, dass ich dir immer wieder nach gerannt bin, weil ich schon wieder hätte verletzt werden können..."

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