M - Sonnenmond

M - Sonnenmond

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Feb 20, 2023
Sie verbarg sich in den Schatten. Sie wusste nicht, ob ihm klar war, dass sie sich ebenfalls im Zimmer befand. Jedes einzelne Mal. Dachte er, sie würde draußen vor der Tür Wache halten? Sie versuchte sich in dunkle Gedanken zu stürzen, weit weg von diesem Moment; weit weg von ihm und der Frau in seinem Bett. Trotzdem drangen die Geräusche an ihr Ohr, das Keuchen, das Stöhnen. Juniper war sich sicher, dass das Bett noch leer war. Etwas weiter links von ihr, mitten im Raum standen sie. Verschlungen ineinander. Sie wagte es nicht den Blick von der dunklen Zimmertür abzuwenden. Immer bereit ihm ihr eigenes Leben vor die Füße zu werfen, damit er leben kann. „Sprich mit mir...nutze deine Worte klug und sag mir, was ich mit dir machen soll..." Seine raue Stimme stach zwischen dem Keuchen und schmatzenden Kussgeräuschen deutlich hervor. „Mach mich zu deinem. Ich gebe dir meinen Körper..." Ihre Stimme hingegen...ein leises Flüstern, fast verschluckt von der Schwere der Luft in dem Zimmer. Süß und jung. „Brav...knie dich hin." Ihr Herz machte einen schmerzhaften, kurzen und starken Schlag. Juniper wusste, wie er mit seinen Liebschaften im Bett umging. Sie durfte es schon so oft miterleben. Er war der künftige König, der mächtigste Magier, den es je gegeben hatte. Bald würde er in den Krieg ziehen und diesen beenden können. Bald würde er als Held in die Geschichte eingehen. Er benötigte keinen Babysitter, er erledigte seine Feinde ganz allein. Insbesondere keinen nutzlosen Menschen, ohne jegliche Magie. Sie war seine Leibgarde, würden jeden Moment ihr Leben für seines opfern, damit der erbarmungslose Krieg an der Grenze zu Obsidia endlich ein Ende nehmen konnte. Ein Mensch unter Magiern, Abschaum in ihren Augen und zu nichts Nütze, außer die Mächtigen zu schützen. Ein weiterer Bauer in diesem Schachspiel. So waren beide nur Bauern eines viel größeren Spiels von längst vergessenen Mächten. Und manchmal müssen Bauern geopfert werden.
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