Heimlich tot

Heimlich tot

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Jun 19, 2024
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Non-Fiction
Heimlich Tot, das beschreibt mein Leben. Und diese Geschichte möchte ich dir heute erzählen. Die tragische Geschichte meines Lebens und doch hat sie etwas schönes, etwas magisches aber auch etwas normales. Wie es dazu kam, dass ich so geworden bin und welche Ereignisse und Erfahrungen für mich wichtig sind. Du frägst dich bestimmt wer ich bin. Also, lass mich dich kurz vorstellen, ich bin ein 18-Jahre altes Mädchen mitten in Bayern. Mein Name? Barbara. Ich heiße Barbara. Ein ziemlich alter Name, ich weiß. Ich bin ein ziemlich ruhiger Mensch, wie du vielleicht noch feststellen wirst. So jung und doch schon krank. Aber nicht körperlich, nein. Psychisch. Diese Geschichte soll einen Einblick in das Leben einer psychisch kranken, jungen Person geben. Darum auch der Titel. Denn die meiste Zeit verbringe ich damit „heimlich tot" zu sein. Meine Krankheiten, die mich täglich begleiten, zu verstecken. An dieser Stelle möchte ich eine Contentwarnung für das gesamte Buch aussprechen.
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psychischkrank
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Hallo

Ich mag Menschen nicht sonderlich. Ich bin gerne allein. Es ist anstrengend für mich, mit Menschen zu reden. Sie sprechen über Dinge, die in keinster Weise von Interesse sind und es bringt ihnen Spaß. Einige tun nichts anderes als das, den ganzen Tag. Eigenartig. Wenn ich mit Menschen rede, kommt es mir so vor, als würde ich wertvolle Zeit verlieren, die ich auch hätte allein verbringen können. Ich hätte in der Zeit viele interessante Dinge mit mir selbst besprechen und sinnvolle Gedanken hegen können. Es ergibt für mich alles keinen Sinn. Aber andersherum ist es wohl genau so. Menschen finden mich sonderbar. Ich ergebe für Menschen keinen Sinn. Menschen halten mich für psychisch krank, weil ich anders bin. Ich verstehe nicht, warum sie es denken. Und sie merken, dass ich es nicht verstehe und glauben nur noch mehr, dass es stimmt. Niemand scheint zu erkennen, wer ich bin. Niemand gibt sich Mühe, es herauszufinden. Wenn man einen Stempel hat, behält man ihn. Und ich gebe mir keine Mühe, es ihnen zu zeigen, denn ich habe es nicht nötig, mich verletzlich zu geben, wenn schon auf mich eingestochen wird. Ich fühlte mich nie wirklich zuhause. Weil ich in meiner Kindheit immer allein war. Weil ich gemerkt habe, dass ich anders bin. Als würde ich nirgendwo dazu gehören. Aber das stimmt nicht. Ich weiß, dass ich irgendwo ein Zuhause habe. Und irgendwann werde ich es finden. [In diesem Buch werden Dinge angesprochen wie z.B. Psychische Probleme. Sensible Menschen, Menschen, die Trigger hinsichtlich Tod, Sexueller Gewalt, Sex generell oder Mobbing haben, sollten also an dieser Stelle "gewarnt" werden. Wer mit solchen Themen nicht klarkommt, bzw. Schwierigkeiten damit hat, kann dieses Buch auf eigene Gefahr hin lesen. Ich kann es ja nicht kontrollieren. Ich möchte nur sicher gehen, dass alle, die wirklich Probleme damit haben könnten, das einmal vorher gelesen haben.]

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