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Rayson

Rayson

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Oct 2, 2023
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Fiction
Romance
-aktuell pausiert- »Rayson, du verstehst das nicht ...«, murmle ich, während mein Blick auf dem Boden gehaftet bleibt. »Dann erklär es mir!«, bittet mich der Junge, dessen Augen mich zur Verzweiflung bringen. Sanft schiebt er seine rauen Finger unter mein Kinn und drückt es vorsichtig, aber dennoch bestimmt hoch. Erneut trifft mein braun auf sein grau, was mein Herz zum Aussetzen bringt. »Du und ich, wir sind wie der Nord- und Südpol! Wir sind komplett woanders!«, versuche ich ihm zu erklären. »Und trotzdem sind wir auf dem gleichen Planeten, im gleichen Universum und werden von der gleichen Sonne angeleuchtet!«, widerspricht er. »Dann halt wie Magneten! Wir stoßen den anderen ab!« »Oder ziehen uns an!« »Man Rayson! Dann eben wie Engel und Teufel! Wir sind komplett verschieden!«, haue ich den nächsten Vergleich raus, während sich Tränen in meinen Augen bilden. »Und trotzdem werden sie immer in Verbindung miteinander gebracht!«, spricht er, während seine wunderschönen Augen wie gebannt auf meine Lippen starren. »Rayson, du und ich ... wir-«, setze ich an, werde jedoch von ihm unterbrochen. »Du und ich?", verächtlich lacht er auf, beugt sich aber anschließend tief zu mir herunter. „Wir beide? Wir gehören zusammen!«, haucht er und damit krachen seine Lippen auf meine.
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»Du machst das mit Absicht«, flüsterte Tyler, sein Atem streifte den meinen und ich konnte nur stoßweise Luft holen. »Ach ja?«, zischte ich zurück, die Tatsache ignorierend, dass uns weniger als zehn Zentimeter trennten, und hob trotzig mein Kinn, um seinem Blick standzuhalten. »Stört es dich etwa?« »Ob es mich stört?!« Tyler schnaubte laut. »Was glaubst du denn? Wir - wir ...« Er suchte verzweifelt nach den richtigen Worten und ich konnte in seinen Augen eine ganze Menge verworrener Gefühle erkennen. »Du hängst doch an den Lippen von diesem Kerl!« »Du bist eifersüchtig!«, stellte ich mit einer gewissen Befriedigung fest. »Wie könnte ich nicht eifersüchtig sein?!«, knurrte er. Nun lag es an mir zu schnauben. »Ich weiß ja nicht. Du warst immerhin der, der so -« »Bedeutet er dir was?«, unterbrach mich Tyler, während er mir nun so nah kam, dass seine Nasenspitze bloß um Millimeter von der meinen entfernt war. Beinahe musste ich laut auflachen. »Ob er mir was bedeutet?« Ich kniff die Augen zusammen bei diesem absurden Gedanken. »Natürlich nicht! Ich hab ihn nur geküsst, damit ... damit du -« Aber ich brauchte meine Worte nicht auszusprechen, Tyler wusste auch so, was ich sagen wollte. »Verdammt, Bree!«, brachte er noch hervor, bevor er ungestüm seine Lippen auf die meinen presste. Jedes Mädchen würde bei dem charmanten Lächeln Tyler Winters wie Eis bei dreißig Grad Hitze dahinschmelzen, Bree kann jedoch nur die Augen verdrehen. Tyler und sie verbindet nämlich eine jahrelange Feindschaft, die sich nicht einmal ihre dick befreundeten Familien erklären können. Als Tyler allerdings in Brees Klasse kommt und sie obendrein durch einen unverhofften Deal dazu gezwungen ist, ihm öfter zu begegnen als erwünscht, muss sie ihre Gefühle für ihn noch einmal gründlich überdenken. Denn sie, der Literaturfan schlechthin, weiß besser als jeder andere, wie schnell Hass zu Liebe werden kann ...

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