Ich bin bei meinem Vater aufgewachsen, weit weg von meiner Mutter, die sich sowieso nie wirklich für mich interessiert hat. Ich bin mit meinen besten Freunden zusammen groß geworden, in einer Stadt, die ich eigentlich nie verlassen wollte. Aber was soll ich sagen? Am Ende kommt doch sowieso immer alles anders als geplant.
Tja und deshalb bin ich nun in einer neuen Stadt, auf einer neuen Schule, ohne Freunde und mit einer neuen Familie (zumindest behauptet meine Mutter, dass wir jetzt eine sind), die ich eigentlich nie haben wollte. Ihr merkt sicher, wie begeistert ich von dieser Situation bin, schätze ich.
Neue Stadt, neue Familie, neues Leben trifft alles June wie ein Schlag mitten ins Gesicht. Nur weil ihre Mutter es nicht auf die Reihe bekam, sich um sie zu kümmern. Sie versteckt ihre Vergangenheit hinter einem Lächeln, um bei der Familie aufgenommen zuwerden und will selbst neu anfangen. Trotzdem könnte es eigentlich echt korrekt sein, wenn da nicht Alex wär, der ihr das Leben als neuer und gut aussehender Bruder schwer macht......
Schneller als sie denkt entwickeln sich da verbotene Gefühle und die Beleidigungen immer weniger, denn in seiner Anwesenheit fällt es ihr schon schwer überhaupt ordentlich zu denken
#19 in Jugendliteratur - 10.10.2016