~ If I could make you the enemy, I would ~
Es wurde schwerer, Orte für ihre Treffen zu finden-Albus war nicht naiv genug, als dass er dies nicht merken würde. Es wurde schwerer, mit jedem Mal, das Gellerts Name in den Schlagzeilen des Tagespropheten auftauchte. Mit jedem Mal, das er einen weiteren Schritt in Richtung seiner Ziele unternahm, von denen er schlicht nicht ablassen konnte. Was Albus ebenfalls wusste war, dass er all das nicht auf ewig ignorieren konnte, so verlockend es manchmal während ihrer Treffen auch erscheinen mochte. Auch während dieser hinterließ es einen bitteren Geschmack in seinem Mund wenn er an die Artikel mit Gellerts Namen dachte, daran, wie weit dieser bereits gegangen war, und noch gehen würde.
Die Treffen machten einiges schwerer, für beide von ihnen- er erkannte es an dem Schmerz, der sich bei jedem Abschied, jeder Auseinandersetzung in den verschiedenfarbigen Augen des Schwarzmagiers abzeichnete. Und er erkannte es daran, das er bei jedem erneuten Abschied glaubte fühlen zu können, wie sein Herz noch etwas mehr brach. Und trotzdem glaubte er nicht, dass er komplett darauf verzichten konnte, so selten und so kurz sie auch sein mochten. Es war nicht sonderlich viel zeit, die sie miteinander verbringe konnten- aber es waren zumindest einige kurze Momente der Ausflucht. Was für ein naiver Gedanke. Er könnte sich selbst dafür schelten, während er hier saß, und darauf wartete, dass Gellert erschien- denn ob er es wahrhaben wollte oder nicht, eigentlich wusste er, dass jeder von ihnen am Ende dieses Treffens wieder allein sein würde.
Oder,
Zwölf Treffen, nach denen Albus und Gellert getrennte Wege gingen- und eines, das sie wieder zusammen führte.
Pairing: HG/SS
Memento Vivere - Gedenke zu leben.
Hermine stürzt sich nach der gewonnenen Schlacht voller Eifer in die Vorbereitungen ihres Abschlusses, bis ein gewisser Tränkemeister mit einem nächtlichen Ausflug ihren gut koordinierten Tagesplan gewaltig durcheinander bringt. Plötzlich muss sie sich so viel mehr mit diesem düsteren Zauberer befassen und er scheint mit nur einem Blick zu erkennen, was sie seit Monaten hinter den Mauern ihres Verstandes verschlossen hält.
Professor Snape möchte nur seine Ruhe in diesem Jahr nach dem Krieg und nun hängt ihm eine neunmalkluge Gryffindor am Kessel, die er sich durch einen unbedachten Ausflug in den Verbotenen Wald angelacht hat. Diese impertinente Person stellt seinen Verstand, seine Moral und sein Bedürfnis nach Privatsphäre auf eine harte Probe - und dann mischt sich auch noch Albus ein und Poppy stellt absurde Forderungen, die Minerva wohl an den Rand der empörten Ohnmacht bringen würde, wüsste sie denn davon!
~Auszug~
Er erwartete sie am Abend in der Eingangshalle, ließ ihr ein knappes Kopfnicken zuteil werden und schritt dann mit aufbauschendem Umhang durch die sich von allein öffnenden Tore des Schlosses hinaus in die Dunkelheit. Dabei zog er elegant seinen Zauberstab und wirkte nonverbal und mit beinahe keiner Bewegung seiner Hand einen Lumos, der den Schnee um ihn erhellte.
Hermine starrte ihn in Anbetracht dieser Zurschaustellung seiner Überlegenheit für einen Augenblick an, dann setzte sie sich ebenfalls hastig in Bewegung. Jedoch zu langsam, denn der Professor drehte sich bereits halb zu ihr um und sah sie abschätzig über die Schulter hinweg an. „Wollen Sie da Wurzeln schlagen, Miss Granger?", schnarrte er leise, doch seine Stimme wurde mühelos zu ihr getragen: Der Abend war beängstigend still und der Schnee schien jedes Geräusch zu schlucken.
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Update: Jeden Mittwoch.
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Natürlich habe ich mir die bekannten Charaktere und das Drumherum aus dem HP-Universum nur ausgeliehen und