~ If I could make you the enemy, I would ~
Es wurde schwerer, Orte für ihre Treffen zu finden-Albus war nicht naiv genug, als dass er dies nicht merken würde. Es wurde schwerer, mit jedem Mal, das Gellerts Name in den Schlagzeilen des Tagespropheten auftauchte. Mit jedem Mal, das er einen weiteren Schritt in Richtung seiner Ziele unternahm, von denen er schlicht nicht ablassen konnte. Was Albus ebenfalls wusste war, dass er all das nicht auf ewig ignorieren konnte, so verlockend es manchmal während ihrer Treffen auch erscheinen mochte. Auch während dieser hinterließ es einen bitteren Geschmack in seinem Mund wenn er an die Artikel mit Gellerts Namen dachte, daran, wie weit dieser bereits gegangen war, und noch gehen würde.
Die Treffen machten einiges schwerer, für beide von ihnen- er erkannte es an dem Schmerz, der sich bei jedem Abschied, jeder Auseinandersetzung in den verschiedenfarbigen Augen des Schwarzmagiers abzeichnete. Und er erkannte es daran, das er bei jedem erneuten Abschied glaubte fühlen zu können, wie sein Herz noch etwas mehr brach. Und trotzdem glaubte er nicht, dass er komplett darauf verzichten konnte, so selten und so kurz sie auch sein mochten. Es war nicht sonderlich viel zeit, die sie miteinander verbringe konnten- aber es waren zumindest einige kurze Momente der Ausflucht. Was für ein naiver Gedanke. Er könnte sich selbst dafür schelten, während er hier saß, und darauf wartete, dass Gellert erschien- denn ob er es wahrhaben wollte oder nicht, eigentlich wusste er, dass jeder von ihnen am Ende dieses Treffens wieder allein sein würde.
Oder,
Zwölf Treffen, nach denen Albus und Gellert getrennte Wege gingen- und eines, das sie wieder zusammen führte.
Neu, alles ist neu und unbekannt und es macht ihm eine scheiß Angst. So Geht es dem Gellert Grindelwald. Geheilt von seiner Krankheit, alleine in einer für ihn neuen und doch alten Welt. Die Freundschaft mit Albus ist stärker wie nie zuvor. Er hat eine neue Familie, die ihn liebt. Die einfach toll ist und von der er nie wieder weg will. Doch da ist etwas dass ihm noch mehr Angst macht, als alles andere. Er hat seinen Gefährten direkt vor seiner Nase. Und dieser ist Hunderte von Jahren jünger als er. Und doch so perfekt für ihn. Nur ist er sich sicher, dass das nicht sein soll. Er ist kaputt und kann nie mehr sein für diesen perfekten junge Mann, als eine Pflicht, eine Bürde die ihm vom Schicksal aufgelegt worden ist. Zumindest denkt Gellert so und möchte wieder abhauen.
Doch er hat nicht mit Draco Malfoy, seinem Gefährten gerechnet. Denn dieser lasst nicht zu, dass ihm sein Gefährte weggenommen wird. Niemals! Doch kann Draco es schaffen Gellert davon zu überzeugen, dass Gellert es wert ist geliebt zu werden? Dass Gellert keine Bürde oder Pflicht für Draco ist?
Findet es heraus in "A whole new World" dem 2. Teil von "A strange Mating-Bond" .