~ If I could make you the enemy, I would ~
Es wurde schwerer, Orte für ihre Treffen zu finden-Albus war nicht naiv genug, als dass er dies nicht merken würde. Es wurde schwerer, mit jedem Mal, das Gellerts Name in den Schlagzeilen des Tagespropheten auftauchte. Mit jedem Mal, das er einen weiteren Schritt in Richtung seiner Ziele unternahm, von denen er schlicht nicht ablassen konnte. Was Albus ebenfalls wusste war, dass er all das nicht auf ewig ignorieren konnte, so verlockend es manchmal während ihrer Treffen auch erscheinen mochte. Auch während dieser hinterließ es einen bitteren Geschmack in seinem Mund wenn er an die Artikel mit Gellerts Namen dachte, daran, wie weit dieser bereits gegangen war, und noch gehen würde.
Die Treffen machten einiges schwerer, für beide von ihnen- er erkannte es an dem Schmerz, der sich bei jedem Abschied, jeder Auseinandersetzung in den verschiedenfarbigen Augen des Schwarzmagiers abzeichnete. Und er erkannte es daran, das er bei jedem erneuten Abschied glaubte fühlen zu können, wie sein Herz noch etwas mehr brach. Und trotzdem glaubte er nicht, dass er komplett darauf verzichten konnte, so selten und so kurz sie auch sein mochten. Es war nicht sonderlich viel zeit, die sie miteinander verbringe konnten- aber es waren zumindest einige kurze Momente der Ausflucht. Was für ein naiver Gedanke. Er könnte sich selbst dafür schelten, während er hier saß, und darauf wartete, dass Gellert erschien- denn ob er es wahrhaben wollte oder nicht, eigentlich wusste er, dass jeder von ihnen am Ende dieses Treffens wieder allein sein würde.
Oder,
Zwölf Treffen, nach denen Albus und Gellert getrennte Wege gingen- und eines, das sie wieder zusammen führte.
Der zweite Teil zu meiner Geschichte: "Irgendwo ehrlich Willkommen"
Das Ende von: Irgendwo Ehrlich Willkommen:
In aufrechter würdevoller Haltung stand die junge Frau da und nahm das Wort an sich: „Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore, hiermit verweise ich euch des Schlosses und der Ländereien der altehrwürdigen Hogwarts Schuler für Hexerei und Zauberei, denn ihr seit ihrer nicht würdig."
Teil 2: Irgendwo ehrlich Willkommen - Endgültig
Ein Ausschnitt aus einem Kapitel:
Einfühlsam, mit einem Hauch Sorge in seinem Blick sah Tom die junge Frau an und fragte: „Du wirkst vollkommen abwesend. Wo bist du mit deinen Gedanken? Was geht dir nicht aus dem Kopf?"
Es dauerte einen Moment, doch dann antwortete die junge Frau: „Ich frage mich, was wohl seine nächsten Schritte sein werden, jetzt wo er Hogwarts verloren hat. Vielleicht war es doch keine so gute Idee ihn aus Hogwarts zu verbannen. So wissen wir praktisch nichts über ihn und seine Pläne."
Nachdenklich nickten die anderen, doch Rik war gleich klar, dass das bei weitem nicht alles sein konnte: „Was ist da noch?" fragte er daher einfühlsam nach.
„Warum ausgerechnet Harry? Ich meine, versteht mich nicht falsch, aber warum ausgerechnet Harry? Er hätte doch jedes andere magische Wesen unserer Art genau so nehmen können, aber er hat sich aktiv für Harry entschieden. Warum tat er das? Was ist so besonders an Harry?" stellte sie endlich die Frage in den Raum, die sie schon so lange beschäftigte.
Schaut zu, wie alles an dass ihr geglaubt habt, vernichtet wird.