Sein Fluch

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Jun 26, 2025
Geboren als Mamoru Fengelor, wächst er in einem wohlhabenden Elternhaus auf , geprägt von Disziplin, Etikette, und hohen Erwartungen. Früh lernt er, sich zu benehmen, zu sprechen wie ein Gelehrter, sich zu bewegen wie ein Höfling. Doch seine wahre Bestimmung liegt nicht in den prunkvollen Hallen der Oberschicht - sondern in den geheimen Pfaden uralter Kräfte. Auf Drängen seiner Eltern wird er an die Druiden-Akademie seines Onkels geschickt - ein Ort der Naturmagie, des Wissens und der inneren Wandlung. Dort soll er nicht nur seine Talente entfalten, sondern sie übertreffen. Und tatsächlich : Mamoru wächst - in Geist, Kraft und Stolz. Doch es ist dieser Stolz, der ihn anfällig macht. Ein einziger Trank, ein Experiment seines Onkels - und etwas in ihm verändert sich für immer. Was als harmloser Versuch begann, führt zu einer schleichenden Verdrehung seines Wesens. Einsamkeit breitet sich aus wie Nebel. Hochmut wächst, wo einst Zweifel war. Und in der Tiefe seiner Verzweiflung schließt er einen folgenschweren Pakt - mit einem Dämon, dem man nicht trauen darf. Er muss seinen Onkel finden, das Rezept jenes Trankes aus ihm heraus pressen, der ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Doch dann trifft er sie. Ein Mädchen, das scheinbar nichts mit all dem zu tun hat - und ihn doch nicht los lässt. Warum bleibt sie? Was sieht sie in ihm, das er selbst längst vergessen hat? Ist es Mitleid? Hoffnung? Oder liebt sie den Mann, der sich selbst längst nicht mehr erkennt? Warum will sie ihn retten aus dem Kerker seines Selbstmitleids?
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Ihre Liebe ist verboten. So sind die unausgesprochenen Regeln. Das Leben und der Umgang zwischen den DeLaurants und den Cunninghams ist zwar friedlich, doch eigentlich sind sie bis ins Tiefste seit Jahrzehnten verfeindet. Cayden und Fallon, die Kinder der jeweiligen zerstrittenen Oberhäupter, können sich nicht ausstehen. Ihre Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein: Er, ein arrogantes Arschloch, und Sie, eine unnahbare Einzelgängerin. Doch ein unbeabsichtigt gemeinsamer Abend und ein folglicher Mord innerhalb der Familien lässt die beiden ungewollt näher kommen. Zuneigung dürfen die beiden nicht füreinander empfinden, das verbietet die oberste Vorschrift. Doch was ist, wenn die Regeln Ketten sind, die ihr größtes Verlangen unterbinden? ↬ Sample: Cayden lehnte sich einige Zentimeter nach vorne, aber ich konnte nicht anders, als meine Hand auf seine Brust zu schieben und ihn von seinem nächsten Schritt abzuhalten. "Cayden, nicht", hauchte ich, doch ich konnte selbst meinen Blick nicht von seinen attraktiven Lippen nehmen. "Du weißt, wir dürfen nicht." So sehr ich es auch in diesem Moment wollte, konnte ich den Gedanken nicht abschütteln, dass wir damit gegen die höchste Regel verstoßen würden - ganz zu schweigen von meinen Prinzipien, mich niemals auf einen DeLaurants einzulassen. Noch niehatte eine Cunnigham eine intime Beziehung mit einem DeLaurant eingegangen und trotz des Friedens zwischen unseren Familien, wurden die Vorschriften niemals aufgehoben. "Ich weiß", flüsterte er, was mich innerlich unruhig machte. Alles sprach gegen das, was wir tun wollten, aber ich konnte meine Gedanken nicht einfach abstellen. "Einen Kuss", wisperte ich schließlich und sah von seinen Lippen hoch in seine stechend grünen Augen. "Um uns zu beweisen, dass da nichts zwischen uns ist." Cayden nickte leicht. Sein Mund war meinem gefährlich nahe gekommen. "Einen Kuss", wiederholte er und dann senkte er endlich seinen Mund auf meinen.

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