»Der Junge den ich im Supermarkt traf«

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Dec 31, 2023
Es war der letzte Tag vor den Sommerferien. Meine Mutter und ich gingen einkaufen, denn wir hatten so gut wie nichts im Kühlschrank. Als wir fast fertig waren und uns noch eine Tiefkühlpizza in den Waagen stopfen wollten, sah ich diesen Jungen. Diesen unglaublich süßen Jungen. Er stand direkt da, wo wir hin wollten. Aus Missgeschick ist mir die Ananaspizza, die meiner Meinung nach illegal sein sollte, runtergefallen. Der süße Junge, der direkt neben mir stand, hob sie auf und unsere Blicke kreuzten sich. Ich hatte dieses Gefühl schon lange nicht mehr gespürt. Dieses Gefühl von Schmetterlingen im Bauch. Er lächelte. Ich lächelte. Leider müssen schöne Momente auch aufhören, und wie im Nu waren wir schon an der Kasse, während er noch im Laden rumsträunte. Doch ich wusste nicht, das ich ihm noch öfters begegnen würde, als ich dachte... ★Kleine Änderungen werden in manchen Kapiteln vorgenommen (Fluchwörter/Gewalt)
(CC) Attrib. NonComm. NoDerivs
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Carlo war diese Art von Person, der man lieber aus dem Weg ging. Er war kalt, gefühlslos und herablassend. Niemand kannte ihn wirklich, bis auf Joe. Sie waren Freunde und er war immer für sie da. Aber Menschen ändern sich. Man entfernt sich von einander und auf einmal waren sie nur noch Fremde. _________ Er geht vor mich, sodass seine braunen Augen in meine blauen starren. Erst heute bemerke ich, dass sie so viel Leben ausstrahlen. "Glaubst du wirklich, dass du die Gang brauchst?", fragt er mich. Ohne nachzudenken schüttle ich meinen Kopf, hole tief Luft und verdränge weitere Tränen "Ich brauche nur dich. Meinen besten Freund" Er schließt mich nocheinmal in die Arme. "Ich bin doch für dich da, es wird alles gleich bleiben" Ich schlurchze laut auf, vergrabe meinen Kopf in seinem Pullover, atme seinen Duft ein. "Du warst die letzte Woche nicht für mich da und du wirst es in der Zukunft auch nicht sein. Merkst du denn nicht, dass wir uns auseinander gelebt haben?" Plötzlich lässt er mich los. Die Wärme Verschwindet und nicht nur sie. Meine Augen sind geschlossen und ich will sie gar nicht mehr öffnen. "Es tut mir leid", haucht mir Carlo nocheinmal in den Nacken und verschwindet dann.

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