Ricki, einst ein Straßenjunge, und Matteo, ein erfolgreicher Geschäftsmann, fanden zueinander und entschlossen sich, den Bund der Verlobung einzugehen. Doch je länger sie verlobt sind, desto schwieriger gestaltet sich das gemeinsame Leben.
Die beiden waren einfach zu verschieden
Die anfängliche Liebe wird von ständigen Auseinandersetzungen überschattet, bis es schließlich zu einem heftigen Streit kommt, der dazu führt, dass Matteo Ricki vor die Tür setzt. Der ehemalige Straßenjunge findet sich erneut auf der Straße wieder und erfährt anfangs eine Freiheit, die er zu genießen scheint. Auf der anderen Seite versucht Matteo, sein Leben fortzusetzen, obwohl er spürt, dass ihm etwas fehlt. Er verdrängt dieses Gefühl und entscheidet sich sogar, sich erneut zu verloben.
Währenddessen gerät Ricki in eine gefährliche Spirale. Auf der Suche nach Trost findet er Zuflucht bei einer Gruppe von Junkies und wird selbst drogenabhängig. Die Frage, ob Ricki schon immer anders war oder sich nur für Matteo verstellt hat, bleibt im Raum stehen. Die beiden führen getrennte Leben, gezeichnet von den Herausforderungen, die das Schicksal ihnen auferlegt hat.
Die Wege der beiden kreuzen sich wieder in einer U-Bahn-Station - ein unerwartetes Wiedersehen, das eine Flut von Emotionen und unbeantworteten Fragen mit sich bringt. Eine zerrissene Verbindung zwischen Liebe und Verlust, die nun vor der Herausforderung steht, ob sie erneut zusammenfinden können oder ob die Abgründe der Vergangenheit zu tief sind.
Jeder kennt doch die Geschichte von Romeo und Julia.
Die beiden Kinder verfeindeter Familien verlieben sich, kommen zusammen, dürfen es aber nicht sein und sterben dann einen durch Zufälle beeinflussten, tragischen Tod.
Was aber, wenn das Drama nicht nur in einer alten, verstaubten Tragödie spielt, sondern im heutigen Leben?
Im Leben von Reece und Jaxsen?
Reece und Jaxsen?
Ja, Reece und Jaxsen, die Söhne verfeindeter Mafiabosse, die um die Herrschaft der Stadt kämpfen.
Klingt doch vielversprechend oder?
„Jax" Er spricht meinen Namen eindringlich aus, doch mit so viel Sehnsucht.
Mein Herz schlägt schneller.
„Warum sollten wir zusammen sein, wenn wir nicht zusammen gehören? Überleg doch mal, wie viele Zufälle zusammen laufen mussten, dass wir jetzt hier stehen können. Es sieht gerade schwierig aus, ja vielleicht sogar unmöglich, aber willst du einfach aufgeben?" Er legt eine kurze Pause ein, aber ich kann nicht antworten. „Also ich will das nicht und ich kann auch gar nicht. Denn ich liebe dich und für mich heißt das, alles für dich zu tun, sogar wenn ich dabei drauf gehe. Mir ist alles egal, solange ich nur dich an meiner Seite haben kann."