Der Kopf des jungen Mannes tut so sehr weh fast schon als würde er in tausend Stücke zerspringen. Die starken Schmerzen durchbohrten ihn so sehr, dass es ihn dazu brachte aus einem Zustand aufzuwachen, aus dem man dachte, dass es unmöglich war.
Ein Lauter Alarm ertönt in den Moment, als er sich aufgesetzt hatte.
Gegenüber, durch den Alarm aufgeweckt, schreckt ein Junge von seinem Arbeitsplatz auf, sein erster Gedanken war:
"Was hat meine Kollegin jetzt schon wieder angestellt?"
In einen anderen Raum zur selben Zeit, hört eben diese Kollegin auch den Alarm, ergreift ihre Chance und stößt mit voller Wucht der Ärztin vor ihr gegenüber eine Spritze in den Bauch. Wären diese aufschreit ergreift sie die Flucht.
Eigentlich hat dieser Mann, im Zimmer daneben schon sein Schicksal akzeptiert, aber diese Frau ging ihn jetzt nicht mehr aus dem Kopf. Sie hatte trotz ihres Schicksals noch so viel Lebenswillen in ihren Augen gehabt.
Hier wartete er nun auf den Arzt, der ihn endlich von seinen erbärmlichen Leben befreien wird.
Da ging ein Alarm los, hinter der Tür schien das Caos loszubrechen und aus welcher Motivation auch immer stand der Mann auf und ging aus dem Zimmer das eigentlich seinen Tod bedeutet hätte.
Liebe Leser, diese Geschichte ist die Fortsetzung von meinen anderen fünf Geschichten:
Ich werde in dieser Geschichte nicht genauer auf die anderen Fünf eingehen, deswegen könnte es passieren, dass manche Handlungen der Haubtcharaktere, dann keinen Sinn ergeben oder weniger verständlich sind.
Wenn man möchte, sind die Geschichten am besten in dieser Reihenfolge zu lesen:
1. "Nicht Doch!" und "Doch Nicht!" (Diese Geschichten sind am engsten miteinander verbunden)
2. "Vielleicht"
3. "Vielleicht doch!"
4. "Vielleicht nicht!"
Viel Spaß, wenn ihr euch die Zeit nehmt alle Geschichten zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn ihr Kommentare schreibt, wenn ihr Parallelen zu den Geschichten findet.
Es giebt einige, in dem Sinne viel Spaß beim lesen
53 Kapitel Abgeschlossene Geschichte Erwachseneninhalt
53 Kapitel
Abgeschlossene Geschichte
Erwachseneninhalt
Es war dunkel und der Regen prasselte erbarmungslos auf ihn ein. Seine Haarsträhnen tropften, seine Kleidung war durchnässt und klebte an seinem Körper. Zuerst konnte er nichts sehen, doch nach einer Weile erkannte er, dass er an einer Verzweigung stand. Wie war er hierhergekommen? Angestrengt versuchte er sich zu erinnern. Bruchstücke erschienen vor seinem inneren Auge. Szenen, wie aus einem Film... sein erstes Zusammentreffen mit seinem Zimmergenossen, das erste Kennenlernen mit den anderen Bewohnern des Wohnheims... die unzähligen Stunden mit seinen neuen Freunden, das gemeinsame Lachen... er dachte an die letzten Wochen zurück. Und er dachte an ihn. Bei der Vorstellung seiner dunklen Augen und seines Lachens, seiner Art, ihn zu umarmen... Trotz der herrschende Kälte wurde ihm warm ums Herz und unwillkürlich musste er lächeln. Er spürte eine Sehnsucht in sich aufsteigen. Sie wurde immer stärker, als ob sich jede Faser seines Körpers nach einer Berührung verzehrte. Er konnte sie schon beinahe spüren. Er stellte ihn sich vor... er versuchte es zumindest. Aber seine Vorstellung konnte ihm nicht gerecht werden, es schien, als würde er ihm entgleiten. Er hielt es nicht mehr aus, er musste zu ihm, und zwar sofort. Sein Körper bewegte sich scheinbar ohne sein Zutun, seine Beine trugen ihn immer weiter. Er rannte die Strasse entlang, trotzdem schien er nicht vom Fleck zu kommen. Er rannte schneller, doch es änderte nichts. Er wurde immer verzweifelter, doch nachdem er gefühlt Stunden gerannt war, ohne auch nur einen Meter zurückzulegen, gab er auf. Was war nur los? Er ging auf die Knie, er konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Er wollte nur noch eines, nämlich ihn wieder zu umarmen.
Author's note: Diese Geschichte enthält Gewalt und eindeutige Inhalte. Sie ist komplett fiktiv und hat nichts mit der Realität zu tun.
Personen, die sich bei homosexuellen Inhalten angegriffen oder unwohl fühlen, wird vom Lesen abgeraten. Danke.