Ensueño

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Jul 8, 2025
Seitdem ich 13 Jahre alt bin habe ich panische Angst davor einzuschlafen. Nicht wegen der Dunkelheit oder dem Monster unter meinem Bett. Die Wahrheit ist, wenn ich einschlafe, kann ich den Dämon in mir nicht mehr unterdrücken. Der Dämon kann während ich schlafe mit Leichtigkeit die Kontrolle über meinen Körper übernehmen, bis ich wieder aufwacht und mir die Oberhand zurückhole. Dabei schicke ich ihn schlafen. Warum dieses Wesen plötzlich in meinem Körper gefangen wurde, weiß weder ich noch der Dämon selbst, wie er behauptet. Mit solch einem Gesellen einen Körper zu Teilen bring viele Komplikationen. Und ich muss leider Zugeben: Ich brauche jemand, der auf mich aufpasst, damit ich schlafen kann. Schließlich will ich niemanden verletzen. So werde ich von der Gesellschaft Isoliert gehalten, denn auch, wenn ich wach bin, kann es passieren, dass der Dämon versucht die Oberland zu bekommen. Besonders in Momenten der Schwäche.
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„Du solltest mich nicht so ansehen, Prinzessin." Seine Stimme war dunkel, weich wie Samt - mit einem Hauch von Gefahr. „Sonst könnte ich vergessen, dass du nicht mir gehörst." --- Ein Kuss - und ich war verloren. Niemals hätte ich gedacht, dass ich ausgerechnet in der Hölle Liliths Sohn küssen würde. Und für einen Kuss hätte ich mir definitiv einen romantischeren Ort vorstellen können. Aber als er mich in seinen Armen hielt, als der Duft von dunkler Schokolade und Amber die Luft erfüllte, als seine Finger auf meiner Haut eine Spur von Hitze hinterließen - da gab es keinen schöneren Ort. Cassia: Ich sollte eigentlich gar nicht existieren. Als Tochter einer Vampirin und eines Werwolfs bin ich ein wandelnder Regelbruch - eine Anomalie, die nicht sein dürfte. Mein Blut ist mächtig, wertvoll... und für viele der Schlüssel zu etwas, das besser verborgen geblieben wäre. Und dann kommt er. Azriel. Der Prinz der Dämonen. Dunkel, tödlich und - zu meinem Unglück - genau die Art von Mann, von der ich mich fernhalten sollte. Er ist gefährlich, seine Worte ein Spiel aus Wahrheit und Lüge, sein Lächeln eine Herausforderung, die ich nicht verlieren will. Doch er beobachtet mich, als wäre ich ein Rätsel, das er lösen muss. Und wenn er mich berührt, dann nicht wie jemand, der mich zerstören will - sondern wie jemand, der mich für sich beansprucht. Ich sollte ihn hassen. Ihn ignorieren. Doch jedes Mal, wenn er mir zu nahe kommt, frage ich mich - was, wenn er mich nicht nur als Beute sieht? Denn wenn ein einziger Kuss die Hölle entfesseln kann... Was passiert dann, wenn ich mich entscheide, ihm zu gehören?

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